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Die Landtagswahl wirft ihre Schatten voraus. Darum haben wir die Direktkandidat*innen für den Wahlkreis 18 (Innenstadt/Kalk) eingeladen, die Offene Jazz Haus Schule zu besuchen und uns und unsere Arbeit kennenzulernen.

Wir freuen uns sehr, dass uns Ursula Heinen-Esser (CDU) (derzeit Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen) zugesagt hat. Sie besucht uns am Dienstag, 5. April 2022 von 9:00 bis 10:30 Uhr. Der Termin findet in der Form eines individuellen Dialogs statt, zu dem wir Dozierende, Teilnehmer*innen und Interessierte herzlich einladen. Neben der Vorstellung der Arbeit der Offenen Jazz Haus Schule und einzelner konkreter Projekte sowie einer Vorstellung der Kandidatin gibt es im Rahmen eines moderierten Gesprächs für alle Besucher*innen die Möglichkeit, mit Ursula Heinen-Esser ins Gespräch zu kommen.

Da wir im Saal der Offenen Jazz Haus Schule nur eine begrenzte Personenkapazität haben, bitten wir um vorherige Anmeldung an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Anke Jacob

Einen großen Erfolg feierten zwei Schüler*innen der Offenen Jazz Haus Schule am vergangenen Wochenende beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" im Detmolder Sommertheater.

Milla Esser (AG IV) und Ronja Ganser (AG V) erreichten in der Kategorie Gesang (Pop) jeweils einen zweiten Preis.

Milla und Ronja sind Schüler*innen unserer Gesangsdozentin Kasia Bortnik. Begleitet wurden sie von Felix Läpple und von ihrer Dozentin.

Für weitere Informationen und Performance-Videos der beiden Preisträgerinnen klicken Sie bitte auf den Beitrag.

Die Offene Jazz Haus Schule gratuliert Milla und Ronja sowie ihrer Dozentin Kasia sehr herzlich!

Am Montag, 14. März 2022 fand in der Musikschule in Leverkusen der erste Konzeptionsworkshop im Rahmen des Musikschul-Netzwerks „JIP“ statt. JIP steht für Jazz, Improvisation, Pop und ist ein Zusammenschluss der Städt. Musikschule Aachen, der Städt. Max-Bruch-Musikschule Bergisch Gladbach, der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl, der Musik- und Kunstschule der Stadt Duisburg, der Musikschule der Stadt Leverkusen, der Offenen Jazz Haus Schule Köln und der Musikschule VHS Voreifel. Das JIP-Netzwerk dient der Stärkung und Weiterentwicklung des Bereichs von Jazz, Pop und improvisierter Musik in Musikschulen.

Eine Tür öffnet sich. „Ihr könnt reinkommen.“ Wir erheben uns von einer kalten Bank und betreten unseren Bandraum. Es riecht etwas muffig, doch sobald wir die Fenster geöffnet haben, geht es viel besser. Man hört leise Geräusche eines Weihnachtsmarktes, ein bisschen Glühweingeruch kommt herein. In den zwei Ecken des halbkreisförmigen Raumes hängen Musikboxen, um den Gesang durch das Mikrofon zu verstärken. Gegenüber der Tür steht eine große Tafel mit Notenlinierung sowie ein paar Notenständer, eine Elektrische Orgel und ein Keyboard. Von den Decken hängen lange graue Vorhänge herunter. Jeder geht an seinen Platz zu seinem Instrument. Während die Gitarristin ihre Gitarre stimmt, gehe ich zu meinem Schlagzeug und stelle es für meine Größe ein, damit ich gemütlich spielen kann, indem ich an verschiedenen Schrauben drehe und Stäbe verlängere oder verkürze.

Der Bandraum befindet sich in der 841 Jahre alten Eigelsteintorburg am Rande der Altstadt. Dort bezog 1995 die Offene Jazz Haus Schule das ungenutzte Gebäude. Teilweise werden die zentralen Räume auch für beispielsweise Hochzeiten und so weiter vermietet. Meistens proben bis zu sechs Bands gleichzeitig in verschiedenen Räumen. Doch da das Gebäude ziemlich massiv ist und die Türen dicker gebaut sind, hören sich die Bands gegenseitig nicht.

Jeden Freitag um 17 Uhr trifft sich die Band des Reporters im Raum sechs, um zu üben. Heute waren wir zu fünft inklusive unserem Bandleiter Pablo Paredes. Als nächstes ist das Mikrofon dran, unsere Sängerin soll laut und deutlich das Mikro testen, während Pablo am Mischpult steht und versucht, ein Signal des Mikros zu bekommen. Schließlich hört man die Stimme laut und deutlich. Dann können wir anfangen, unser Lied „Hunger Strike“ zu üben. Der Bassist fragt nochmal kurz, wie die scheinbar komplizierte, aber doch einfache Akkordabfolge geht. Dann fangen wir an. Hin und wieder fliegt mal einer raus, doch da ich im gleichen Rhythmus weiterspiele kommen sie schnell wieder rein, und alles klingt wieder super. Dann wollen wir mal eine Aufnahme machen, um zu überprüfen, ob alles richtig ist. Hierbei dient sie als Spiegel, wo wir sehen, was wir noch verbessern können. Hier und da merke auch ich, wo ich einmal aus dem Rhythmus gekommen bin. Nach einer Stunde heißt es dann, endlich oder leider, „Ihr seid entlassen!“ Jeder packt alles zusammen, schaltet die großen Verstärker aus und räumt die Instrumente in den Schrank. Ich soll noch kurz den wartenden Jugendlichen vor der Tür Bescheid sagen, dass sie reinkommen können. Auf meinem Weg nach draußen über die steile kalte Betontreppe sehe ich, dass überall Leute herumstehen und auf etwas warten. Nun heißt es ab nach Hause, denn es ist schon nach 18 Uhr. 

Liebe Freunde der Jazzhausschule,

bitte beachtet:

  • Vom Karnevalsfreitag, 25.2.22 bis einschließlich Dienstag, 1.3.22 finden keine Instrumental- und Gesangsunterrichte sowie keine Bandproben statt.
  • Am Aschermittwoch, 2.3.22 finden Bandproben statt, aber kein Instrumental- und Gesangsunterricht.
  • Das Büro der Jazzhausschule bleibt am Rosenmontag, 28.2.22 geschlossen.

Allen Jecken wünschen wir eine gute Zeit und ein dreifaches "Kölle Alaaf"!

 

Die Kölner Band "Die Kombinaten" war mit ihrem Song "Fussball ist scheisse" im WDR Fernsehen bei "Zeiglers wunderbare Welt des Fussballs" zu hören (ca. ab Min 10:20). Unsere Dozenten Thorsten Neubert und Sebastian Ellerich sind Mitglieder der Band.

In der Fernsehsendung ruft Arnd Zeigler dazu auf, selbst gefilmte "Fußball ist Scheiße - Momente“ an die Redaktion zu schicken, um einen neuen Clip mit Bildern der Zuschauer*innen zu schneiden. Wie ihr euch vorstellen könnt, wäre das natürlich auch für "Die Kombinaten" eine Super-Sache, wenn ein möglichst buntes Filmchen zustande käme. Sollten sich also solche Momente in euren Smartphone-Archiven befinden oder solltet ihr in den nächsten Wochen Ähnliches erleben (was wir euch natürlich niemals wünschen würden), helft der Band und schickt es an die Redaktion (unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).