Workshops für Erwachsene

Unsere Workshops richten sich sowohl an professionelle Musiker und Musikpädagogen als auch an ambitionierte Amateure, die sich in speziellen Bereichen der musikalischen Praxis weiterbilden wollen.

Unsere Dozenten sind in ihrem jeweiligen Bereich professionell tätig und verfügen über eine reichhaltige und langjährige Berufserfahrung. Die Workshops finden in der Eigelsteintorburg statt. Ermäßigte Gebühren werden Studenten und Teilnehmern der Offenen Jazz Haus Schule gewährt.

ein Workshop für Frauen und Mädchen

 

  • ab 20 Teilnehmerinnen

Ein Wochenende lang intensiv ins Musikmachen eintauchen, in entspannter Atmosphäre Neues lernen und Bekanntes vertiefen, Kontakte knüpfen, Inspiration und Impulse für Zusammenspiel und eigene musikalische Weiterentwicklung von dem hochkarätigen Dozentinnenteam sammeln: der Girls Club.
Kernstück des Workshops sind die 5 Ensembles und die Instrumentalklassen, die von der jeweiligen Dozentin angeleitet werden. Darüberhinaus stehen Offenes Singen, Bodypercussion und Interplay-Training auf dem Programm, ergänzt vom Dozentinnenkonzert am Samstagabend und dem Teilnehmerinnen-Abschlusskonzert am Sonntag. 

Instrumentale bzw. gesangliche Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, Banderfahrung ist willkommen, aber kein Muss, der Workshop ist für alle Niveaus offen.

 

Dozentinnen:

Anne Hartkamp voc
Angelika Niescier saxes
Tine Schneider piano
Clara Däubler bass
Marianne Steffen-Wittek drums

Samstag -> Dozentinnenkonzert

Sonntag -> Teilnehmerinnenkonzert

Achtung Terminänderung!!!

Leitung Angelika Niescier und Anne Hartkamp
Zeit

Fr 19.1.2018 -> 17:00 - 20:00 
Sa 20.1.2018 -> 10:00 - 18:00

So 21.1.2018 -> 09:30 - 16:00

Gebühr €180,- [€160,- ermäßigt]

 

  • 10 – 17 Teilnehmer

Häufig werden afrikanischen Rhythmen die Attribute kompliziert, komplex, vertrackt, verschachtelt etc. zugewiesen. Alleine der Begriff »Polyrhythmik« lässt viele mitteleuropäische Musiker ehrfürchtig auf ihre afrikanischen und asiatischen Kollegen verweisen, denen der Rhythmus angeblich sowieso »im Blut« läge.
Da bisher noch keine medizinische Forschung so etwas wie Rhythmus in einem Blutbild nachweisen konnte, setzt dieser Bandworkshop zum Gegenbeweis an und behauptet, dass alles, auch etwaige »komplexe Polyrhythmik«, erlernbar ist. 

Tatsächlich können in der afrikanischen Musik oftmals zwei Rhythmen gleichzeitig gezählt werden, in Wirklichkeit aber ist es nur einer. Im Vergleich zu den in unseren Breitengraden gewohnten Rhythmen und Metren (z.B. in der klassischen Musik, im Jazz oder Pop) sind die Akzente der afrikanischen Musik versetzt und daher fällt es »Nicht-Afrikanern« schwer, den Beat in dieser Musik zu finden. Dabei sind es meist einfache 4/4 Rhythmen: das Verstehen dieser Rhythmen eröffnet einem Musiker neue Wege und Möglichkeiten.

Warum ohne Noten ?

Wir wollen gemeinsam die Musik spüren, ohne Einschränkung durch Augen und Verstand – eins sein mit der Musik, unserem Instrument und der Gruppe und dabei »im Rhythmus bleiben«.Anhand von praktischen Beispielen erarbeiten wir eigene Songs und bauen uns ein Lexikon für den späteren Gebrauch.

Dieser Workshop ist niveauübergreifend angelegt und für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet. Teilnehmen können alle Instrumentalisten und Sänger.

Djamel Laroussi – Gitarrenvirtuose, Sänger, Songwriter und Produzent – war der erste Afrikaner, der an der Kölner Musikhochschule ein Studium in Komposition und Jazz-Arrangement, Gitarre und Schlagzeug absolvierte – und das mit Auszeichnung! Seitdem ist er mit eigenen Projekten und als Sideman u.a. für Stevie Wonder in der Welt unterwegs. In seiner Heimat Algerien ist Djamel ein »Superstar« und fungiert dort in mehreren TV-Shows als Co-Moderator und Musikexperte. Djamel ist offizieller UNICEF-Botschafter des Landes und musikalischer Berater des Kulturministeriums.

www.djamellaroussi.com

Leitung Djamel Laroussi
Zeit

Sa/So  11./12.3.2017
12:00 – 17:00

Gebühr 110 € [erm. 100 €]
  • 6 – 11 Teilnehmer

Jam Session Tunes (Typ: New York Jazz Style)
In unserer beliebten Jam Session Workshop Reihe unter der Leitung von Gerit von Stockhausen widmen wir uns in verschiedenen Tributes einzelnen Jazz Composern, wie z.B. McCoy Tyner, Thelonious Monk, Sonny Rollins, John Coltrane, Wayne Shorter, Miles Davis.
Anhand ausgewählter hipper und einfacher „Jazz Session Standards" werden wir Jazz typisches Vokabular spielerisch kennenlernen und in Improvisation und komplementierendem Zusammenspiel weiterentwickeln. Von der musikalischen Idee bis zur Komposition, über spontane auf Sessions übliche Arrangiertechniken bis hin zu längeren ausgearbeiteten Arrangements werden wir einige dieser berühmten Stücke sehr gut kennenlernen. Mit Hilfe verschiedener jazztypischer Kreativtechniken werden die spielerischen Gestaltungsmöglichkeiten in Arrangement, Soli, und vor allem im Zusammenspiel schnell ihre Kraft - das Momentum - entfalten. Für den Umgang mit Time und Groove werden wir uns einige berühmte Rhythmusgruppen, die im Zusammenhang mit wichtigen Aufnahmen dieser Standards stehen, anschauen und für uns klare, und damit einfache Herangehensweisen herleiten. Aber vor allem - "Let's jam!“

Der Workshop richtet sich an Musiker aller Levels und musikalischer Backgrounds.

2017 Featured Musician: Ella Fitzgerald

Wir nehmen die Herausforderung an: wir spielen Tunes, die mit Ella assoziiert werden und checken wie immer Comping und Solo Approaches verschiedener berühmter Rhythm Sections und Solisten, die uns ganz besonders ansprechen.

Leitung Gerit von Stockhausen
Zeit

10./11.6.2017 geänderte Zeit: Samstag 19h-23h (open end) Sonntag 11-16h (open end)
Session mit Tribute to Clifford Brown (Sandu) (neu!) & Wiederholung und Vertiefung Solo & Comping für
Tribute to Joe Henderson (Black Narcissus) & Tribute to McCoy Tyner (Passion Dance)

1./2.7.2017, jew. 11-16h
Session & Wiederholung und Vertiefung Solo & Comping für
Tribute to Red Garland, P.C. & Philly Joe Jones, John Coltrane, Miles Davis
aka Miles Davis’ 1st Great Quintet - (Blues by Five) neu!


8.7.2017 (nur 1 Tag)
Session & Wiederholung und Vertiefung Solo & Comping für
Tribute to Herbie Hancock* (Cantaloupe Island)

2./3.9.2017
Tribute to Thelonious Monk*

16./17.9.2017
Tribute to John Coltrane*

30.9./1.10.2017
Tribute to Miles’ Kind of Blue*

25.11./26.11.2017
Tribute to Stanley Turrentine*

09./10.12.2017
Tribute to Wayne Shorter*


*Tributes für einzelne Jazz Composer/Musiker und Tune Auswahl kann sich je nach Absprache unter Teilnehmern und Dozent ändern.

Workshopzeit jeweils 11:00 – 16:00

Gebühr 100 € [erm. 90 €] je Wochenendworkshop
  • ab 10 Teilnehmer

Sänger Tobias Christl und Gitarrist Tobias Hoffmann, beide Mitglieder im KLAENG Kollektiv Köln, sind zwei der angesagtesten Musiker der jungen deutschen Jazzszene. Ihre jeweiligen Hauptprojekte „Tobias Christl Wildern“ und das „Tobias Hoffmann Trio“ stehen in einer Art geschwisterlichen Beziehung: Beide Bands widmen sich der Interpretation populären Materials, klingen am Ende aber doch ganz unterschiedlich. 

Popmusik als Improvisationsgrundlage und Übertragung in einen jazzigen Kontext ist nun zum ersten Mal Teil eines Workshops der beiden Tobiasse. Hierbei sind die Teilnehmer aufgefordert, Popsongs nach eigener Wahl zum Workshop mit  zu bringen! Ob Adele oder Amy, Beatles oder Bruce, Clapton oder Coldplay, Dylan oder Daft Punk, Eagles oder Eminem, usw.…..alles ist erlaubt!

Gemeinsam werden die Songs auf Herz und Nieren überprüft, Rhythmik, Melodik, Harmonik unter die Lupe genommen. Anschließend werden verschiedene Ansätze ausgelotet, das vorhandene Material neu zusammenzusetzen, oder komplett umzudeuten. Kleine Melodieteile, Akkordfolgen, Rhythmen, aber auch Textinhalte, Sounds und Stimmung werden als Improvisationsanleitung verwendet und lassen den ursprünglichen Song in einem ganz neuen Licht erscheinen.

Die Teilnehmerzusammensetzung sollte es zulassen, zwei vollständige Bands mit Sängern, Rhythmusgruppe (Bass, Schlagzeug), Harmonieinstrumenten (Gitarre, Klavier) und Melodieninstrumenten (Bläser, Streicher) zu bilden. Es sollten somit 14-16 Teilnehmer sein!  Also, schnell anmelden, es sind wie beschrieben nur wenige Plätze pro Instrument frei. Der Workshop richtet sich an Teilnehmer mittleren bis fortgeschrittenen Niveaus die bereits erste Erfahrungen im Bereich Jazz/Improvisation gesammelt haben.

Tobias Christl und Tobias Hoffmann sind seit langer Zeit befreundet und haben in zahlreichen Projekten zusammen gearbeitet. In ihrer gemeinsamen Konzertreihe „Zockpalast“ erarbeiteten sie sich für ihre Mottoabende ein sehr großes Repertoire an Musik, welches letztendlich zu ihren heutigen Projekten führte. Tobias Christl ist Dozent für Jazzgesang an der Fachhochschule in Osnabrück. Tobias Hoffmann ist langjähriger Dozent für Gitarre an der Offenen Jazz Haus Schule.Er erhielt 2016 den WDR Jazzpreis und 2015 einen ECHO Jazz.

Lasst uns diese Popsongs wildern und aufmischen!

Leitung Tobias Hoffmann und Tobias Christl
Zeit Sa/So  10./11.6.2017
11:00 – 17:00
Gebühr 110 € [erm. 100 €]

 

  • 8 – 12 Teilnehmer

Am 21. April jährt sich zum ersten Mal der tragische Tod des „Multi-Genies“ aus Minneapolis. Um den Künstler und die Musik von Prince angemessen zu würdigen, soll bei diesem Workshop ein großes Soul-Funk-Jazz-Orchester zustande kommen. Dabei wird natürlich geküsst, es werden die Zeichen der Zeit erkannt und einem seltsamen Wetterbericht gefolgt. Und dass, obwohl wir uns gar nicht mehr im Jahr 1999 befinden.
Groove, Bläsersatz und die Suche nach Improvisationsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt.
Alle Instrumente sind willkommen. Drei bis vier Sänger(innen), die auch gerne im Chor singen, sind nicht nur gerne gehört, sondern vielmehr unerlässlich!

Leitung André Nendza
Zeit Sa./So. 13./14.5.2017
11:00 – 17:00
Gebühr 100 € [erm. 90 €] je Workshopwochenende
  • Ensemblespiel für Fortgeschrittene
  • 6 – 12 Teilnehmer

In den vielen Workshops der letzten Jahre begegneten unserem Dozenten André Nendza immer wieder Musiker, die Musik über das "normale" Maß hinaus als ernsthaftes Hobby betreiben. Mit diesem Doppel-Workshop bietet die Jazzhausschule nun diesen ambitionierten, fortgeschritten Spielern die Möglichkeit, an zwei Wochenenden im Jahr intensiv als Band zu arbeiten. Stilistisch bewegt sich das Ganze ohne Scheuklappen im weiten Feld des modernen Jazz. Es werden zunächst unterschiedliche Kompositionen ausprobiert, um dann zu sehen, welche am besten zum Ensemble passen. Es hat sich im Laufe der Zeit bereits eine relativ konstante Besetzung gebildet. Neue können aber evtl. nach Rücksprache mit dem Dozenten in die Gruppe einsteigen.

Leitung André Nendza
Zeit Sa./So. 24./25.6.2017
Sa./So. 9./10.12.2017
11:00 – 17:00
Gebühr 100 € [erm. 90 €] je Workshopwochenende
  • 10 – 17 Teilnehmer

Ziel dieses Workshops ist es, Instrumentalisten und Percussionisten einen ­intensiven Einblick in die Gesetzmäßigkeiten verschiedener kubanischer Musikstile (»generos«) und ihrer Rhythmen zu vermitteln. Er richtet sich an alle Musiker, die Interesse daran haben, die Afro-Kubanische Musik mit ihren Hintergründen und spezifischen Arrangements zu spielen und zu verstehen. Anhand von div. Latin Jazz Arrangements mit charakteristischen Stilmerkmalen werden die Stücke im Ensemble erarbeitet und besprochen und von den treibenden Rhythmen der Percussion begleitet. Der Workshop richtet sich an Interessenten mit musikalischer Vorerfahrung. Instrumente: Percussion, Piano, Saxophon, Trompete, Klarinette, Bass, Geige, Gesang, Gitarre u. a.

Leitung Andreas Molino
Gerit von Stockhausen
Zeit Sa/So  18./19.2.2017
Sa/So  24./25.6.2017
Sa/So  14./15.10.2017
12:00 – 18:00
Gebühr 120 € [erm. 110 €]

Ein Ensemble-Workshop für alle Tango-Fans und -Interessierte, die ein Musikinstrument spielen und den Orchesterklang lieben. Es werden Tangos von Gardel bis Piazzolla erarbeitet, in denen die typischen »licks«, Rhythmen und Phrasen vorkommen, die dem Tango sowie Vals und Milonga ihre unverwechselbare Energie, Leidenschaft und Melancholie verleihen.
Für das Orchester eignen sich fast alle Melodie- und Harmonie-Instrumente, besonders Streicher, Holz- und Blechbläser, Gitarre, Akkordeon/Bandoneon, Klavier und Bass. Weniger geeignet sind Gesang und Schlagzeug.
Spieler »exotischer« Instrumente sollten vorsichtshalber vor der Anmeldung mit dem Dozenten Rücksprache halten. Vor Workshopbeginn (ca. eine Woche) besteht die Möglichkeit, sich die Stimmen per Mail zusenden zu lassen, falls man nicht gut oder gerne vom Blatt spielt.
Der Workshop findet seit 2010 sehr erfolgreich fortlaufend und aufbauend statt. Die Kursteilnehmer beherrschen daher mittlerweile ein großes gemeinsames Repertoire. Zwar hat sich über die Jahre ein fester Teilnehmerkreis etabliert, Neu-Einsteiger mit guten Instrumentalkenntnissen sind dennoch immer gern gesehen und können nach Absprache mit dem Dozenten an dem Angebot teilnehmen.


Für Interessierte, die bisher wenig Erfahrung aber Liebe für den Tango haben, bietet die Jazzhausschule den Kurs "Tango-Argentino für Beginner" an.

Leitung Stephan Langenberg
Zeit

Sa/So  18./19.3.
Sa/So  11./12.11.

13:00 – 17:00

Gebühr 80 € [erm. 70 €] je Workshopwochenende
  • ab 6 Teilnehmer

Leichte bis mittelschwere Arrangements und Improvisation in den Stilen Swing, Bossa Nova, Soul, Funk, HipHop.
Neben Ensemblespiel- und Improvisationsansätzen gehen die Teilnehmer den Fragen nach, wie entsteht ein Groove und was sind wichtige Parameter um einen Song zum Klingen zu bringen?
Es werden gemeinsam überschaubare Arrangements erarbeitet, die speziell auf die jeweilige Besetzung und das Niveau der Musiker zugeschnitten sind und so gibt die Workshopband jedem Song vor allem ihre ganz eigene Note.
Fazit: Dieser Workshop ist ein Spaß für Jung und Alt, die gerne Ihre Fähigkeiten präsentieren und sich darüber hinaus sowohl auf Ihrem Instrument als auch gesamt musikalisch weiter entwickeln wollen.
Voraussetzung zur Teilnahme ist die Fähigkeit einfache Akkordfolgen wie z.B. Cm7/F7 spielen zu können. Die Spieler von Melodieinstrumenten sollten in der Lage sein, leichte Melodien/Themen (z.B. C Jam Blues/ Cantalope Island/Summertime/Sunny...) nach Noten spielen zu können.
Willkommen sind alle Instrumente! Gerne auch Rapper/innen und SängerInnen!

Unter folgendem Link erhalten Sie Eindrücke des ersten Workshops im März 2017

https://www.youtube.com/watch?v=7PbIco-ZabU
Leitung Max Schulze-Hennings
Zeit

Sa/So  18./19.3.2017
Sa/So  14./15.10.2017

12.00 – 17.00 Uhr

Gebühr 90 € [erm. 80 €] je Workshopwochenende
  • 6 – 12 Teilnehmer

Nach den einführenden Afro-Jazz Workshops der letzten drei Jahre und der mittlerweile fest an der Jazzhausschule etablierten Afrojazz-Combo, den „Aphrojazziacs“, welche regelmäßig donnerstags in der Torburg probt, widmet sich der aktuelle Workshop nunmehr den Kompositionen Ngassas, die man im weitesten Sinne als „Modern-Westafrican-Makossa-Jazz“ bezeichnen kann.
Ausgehend von ausnotierten Kompositionen setzen sich die Teilnehmer mit vermeintlich „komplexen“ Rhythmen, ungewohnten Grooves und Melodielinien auseinander und erkunden mit viel Spielfreude was Musik im Kern ist: „Kommunikation“!
Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Musiker und Sänger.

Der Dozent Terrence Ngassa (Kamerun) gilt als einer der besten Trompeter Afrikas. Mit einem DAAD Stipendium kam er nach Deutschland und studierte an der Musikhochschule Köln bei Manfred Schoof. 2002 erhielt er den Jazzpreis der Stadt Köln. Neben zahlreichen Engagements als Sideman ist Ngassa Bandleader der Terrence Ngassa Band und veröffentlichte zwei Alben unter eigenem Namen. www.ngassa.com

Leitung Terrence Ngassa
Zeit

Sa/So  30.9/1.10.2017

10.00 – 15.00 Uhr

Gebühr 90 € [erm. 80 €]

Der Workshop wendet sich an alle Tango-Fans und -Interessierte, die ein Musikinstrument lernen und den Orchesterklang lieben. Tango Argentino ist ein Lebensgefühl das sich nicht nur im Tanz ausdrückt - und die Musik ist weitaus vielfältiger als dass man sie auf einen Rhythmus reduzieren könnte. Wir erarbeiten mit sehr einfach gesetzten Einzelstimmen die verschiedenen Orchester-Stile: den klassischen Tango, die schnelle und die langsame Milonga, den Vals und den Tango Nuevo - mit all ihren Eigenarten wie durchlaufender Puls, melancholischen Melodien, romantischen bis schrägen Harmonien und den typischen Klangeffekten wie Cluster, Chicharra, Sirena und Canyengue (Rhythmen auf dem Instrument klopfen) anhand von Übungen, speziell für den Workshop komponierten Partituren und bekannten Tangos - so dass wir alle den Duft des Tango vom Rio De La Plata spüren und erfahren können. Zu diesem Workshop sollen sich ALLE angesprochen fühlen, auch wenn sie ihr Instrument noch nicht so lange kennen oder sich unsicher fühlen, in einer Gruppe eine so großartige Musik anzugehen. Sollte man die Befürchtung der Unterforderung haben wäre der "Orchesterworkshop Tango Argentino" die bessere Wahl, bei allen Fragen freut sich der Dozent über einen Anruf.

Leitung Stephan Langenberg
Zeit Sa/So  1./2.7.
13:00 – 17:00
Gebühr 80 € [erm. 70 €]
  • 6 – 12 Teilnehmer

Der »Absolute-Beginner-Workshop« richtet sich an Instrumentalisten, die keine oder wenig Erfahrung im Zusammenspiel mit anderen Musikern haben und ebenso wenig Vorerfahrung im Jazz besitzen. In einer stressfreien Atmosphäre spielen die TeilnehmerInnen mit Unterstützung des Dozenten, Kai Starke, leichte Jazzstandards und erkunden so Grundformen des Ensemblespiels und der Improvisation. Der Workshop steht grundsätzlich allen Instrumenten offen. Die Teilnehmer können in diesem Workshop bei Interesse ihren Einstieg in eine unserer bestehenden Erwachsenencombos vorbereiten oder eventuell auch zu einer neuen Formation zusammenfinden.

Leitung Kai Starke
Zeit

Sa/So 20./21.5.2017
Sa/So 25./26.11.2017

11:00 – 16:00

Gebühr 110 € [erm. 100 €] je Workshopwochenende
  • 6 – 12 Teilnehmer

Wie der Jazz, so hat auch der Blues auf viele Musikstile der populären Musik des 20. Jahrhunderts starken Einfluss ausgeübt. Die Geschichte des Blues beginnt mit den Bottleneck-Gitarristen Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts und der Blues hat über Muddy Waters, B.B King, Stevie Ray Vaughan hin zu Robben Ford und John Mayer bis heute nicht an Kraft verloren. Die konkreten Stücke, die in dem Workshop gespielt werden, bestimmen letztlich die Teilnehmer selbst, durch ihr Profil und durch die Instrumente, die sie spielen. Eines ist jedoch sicher: Keiner kriegt hier den »Blues«! Die Teilnehmer sollten über mindestens 1–2 Jahre Spielpraxis verfügen. Willkommen sind alle Instrumente insbesondere alle Rhythmusgruppeinstrumente sowie Bläser, Sänger und Bluesharp.

Leitung Philipp Roemer
Zeit

Sa/So  17./18.12.2016
Sa/So  1./2.7.2017
Sa/So  9./10.12.2017

10:00 – 15:00

Gebühr 90 € [erm. 80 €] je Workshopwochenende
  • ab 8 Teilnehmer

Old Time und Bluegrass sind zwei Stile der amerikanischen Folk-Musik, die vornehmlich auf akustischen Instrumenten performt werden. Dabei stehen diese Stile in einer langen Traditionslinie, die aus den irischen Fiddletunes und Balladen bis zum Rock'n'Roll führt. Schnelle Tempi, Soli und mehrstimmige Gesänge prägen den Bluegrass, während Old Time purer tanzbarer Groove auf Basis uralter Folksongs ist.
Den Old Time-Part leitet Nathan Bontrager aus Pennsylvania, der tief im Repertoire und den Spielweisen dieses Stils verankert ist und seit 2015 eine eigene akustische Old Time-Session in der Südstadt veranstaltet. Seit einigen Jahren hat Köln zudem eine monatliche Bluegrass-Session, den Cologne Bluegrass Bash, mit eigener Hausband. Aus den Reihen dieser Band rekrutieren sich Philipp Keck und Paul Bremen, die den Bluegrass-Teil des Workshops führen werden.

Teilnehmen können Spieler aller akustischen Instrumente, insbesondere Geige, Gitarre, Bass, Banjo, Mandoline, Cello, Dobro.
Der Workshop ist niveauübergreifend angelegt, sodass auch Teilnehmer mit noch geringen instrumentalen Kenntnissen mitspielen können.

NathanBontrager Philipp Keck

 

Leitung Nathan Bontrager, Paul Bremen, Philipp Keck
Zeit

Sa/So  14./15.10.2017

10:00 – 17:00

Gebühr

9

100 € [erm. 90 €]

  • 6 – 12 Teilnehmer

»Stecker raus!« ist der akustische Bandworkshop der Jazzhausschule. Wir bringen Instrumente ohne Strom zusammen –Gitarre, Bass, (leise) Percussions, Akkordeon, Bläser, Streicher– verstärken im Höchstfall die SängerInnen ein wenig und legen los! Blues, Rock, Reggae, Cajun/Swamp, Pop– dem Repertoire sind kaum Grenzen gesetzt

 

Leitung Philipp Roemer
Zeit

Sa/So  15./16.7.2017

10:00 – 15:00

Gebühr 90 € [erm. 80 €]
  • 6 – 9 Teilnehmer

Die (scheinbare) Sicherheit eines konkreten Notentextes gegen die Freiheit gemeinsamen Musikmachens tauschen!
Welcher Klassiker oder auch Jazzer, der in ausnotierten Stücken zu Hause ist, wünscht sich nicht hin und wieder einen Ausflug ins spontane Entstehen-Lassen. – Und ahnt zugleich, dass diese Freiheit ein kleines bisschen Überwindung kostet und ihr ganz eigenes Knowhow braucht. Im Bandworkshop für Improvisations-Frischlinge werden die Teilnehmer an Pop-, Rock- und Jazz-Kompositionen herangeführt und angeleitet, wie mit Akkordsymbolen begleitet und spielend leicht ein erstes Solo improvisiert werden kann. Das Zusammenspiel steht dabei im Vordergrund.


Dozentin Kerstin Körte ist von Haus aus Schlagzeugerin und Vibraphonistin, hat eine Hochschulausbildung sowohl in Klassik und als auch Jazz. Sie kennt daher die Schwierigkeiten, aber auch die speziellen Chancen Noten-fester Musiker, wenn sie sich mit populärer und improvisierter Musik beschäftigen. Von Harfe bis Waldhorn, von Saxophon bis Zugposaune, von Bratsche bis Xylophon – alle Instrumente und Gesang sind willkommen!

Leitung Kerstin Körte
Zeit Sa/So 29./30.4.2017
11:00 – 17:00
Gebühr 90 € [erm. 80 €]

 

  • 6 – 12 Teilnehmer

Zigeunerjazz wurde vor allem durch den im letzten Jahrhundert lebenden legendären Gitarristen, Jean "Django" Reinhardt (gestorben 1953), geprägt. Sein in Köln lebender Großneffe, Markus Reinhardt, trägt diese Tradition mit seinem Ensemble in die Gegenwart. Gitarre, Geige und Kontrabass spielen in dieser Musik eine dominante Rolle. Spieler aller anderen Instrumente sind jedoch ebenfalls herzlich willkommen, gemeinsam an den zwei Workshoptagen Zigeunerjazz, insbesondere Stücke von Django Reinhardt, zu spielen.

Wie in der traditionellen Zigeunermusik üblich, findet das über das Gehör, das Vor- und Nachspielen und in der Regel ohne Noten statt. Teilnehmern, die zur Orientierung dennoch auf Notenmaterial Wert legen, werden Melodien und Akkorde nach Bedarf auch ausnotiert.

Teilnehmen können sowohl erfahrene Musiker als auch Anfänger mit 1-2 jähriger Spielpraxis; mit und ohne Vorkenntnisse in dieser Stilistik.

Leitung Markus Reinhardt
Janko Wiegand
Zeit

Sa/So  11./12.11.2017

10:00 – 15:00

Gebühr 110 € [erm. 100 €]