Kontakt – Grundschulen

Wiebke Schumann
Tel. (0221) 13 05 65-20
wiebke.schumann@jazzhausschule.de

  • ab 1. Schuljahr
  • 8-16 Teilnehmer

Der „Geigenraum“ ist ein offenes Unterrichtskonzept, das Grundschulkindern Gelegenheit gibt, das Instrument Geige kennenzulernen und miteinander zu spielen, wobei keine musikalischen bzw. instrumentaltechnischen Vorkenntnisse vorausgesetzt werden.

Den Teilnehmern wird von Anfang an ein praktischer Zugang zum Instrument ermöglicht; von dieser Basis ausgehend können sie im Verlauf des Workshops selber entscheiden, inwieweit sie die Praxis vertiefen und ihren persönlichen Vorstellungen entsprechend ausbauen wollen. So sind ganz verschiedene Arten der Auseinandersetzung mit dem Instrument Geige denkbar; diejenigen etwa, die sich eher sporadisch, auf kurze Zeit bemessene, spielerische Beschäftigung mit der Geige suchen, sind genauso willkommen wie langfristig interessierte Teilnehmer, die bei jedem Besuch Neues lernen wollen, evtl. sogar außerhalb der Workshop-Einheiten in der Schule üben und an technischen Details arbeiten.

Betreut vom Workshop-Leiter sowie einer Lehrkraft der jeweiligen Schule finden diese verschiedenen Arten von „Geigenunterricht“ parallel in einer Gruppe mit ca. 12 – 15 Teilnehmern statt, die sich jeweils zu zweit ein passendes Instrument teilen, weshalb die Veranstaltung vorzugsweise in einem großen Raum, z.B. Bibliothek, Theaterraum, Aula etc. stattfinden sollte.

Am Ende der Workshop-Einheiten werden die Ergebnisse innerhalb einer kurzen Vorspielrunde vorgestellt, dabei ist es denkbar und wünschenswert, dass bei längerfristigen Workshop-Einheiten auch größere musikalische Zusammenhänge in Form von eigenen Erfindungen, Improvisationskonzepten, nachgespielter Musik etc. erarbeitet werden und zur Aufführung kommen.

Ziel ist es, Kindern einen direkten, individuellen Zugang zum Instrument Geige ohne Lerndruck oder vorformulierte Lernziele zu ermöglichen. Dieser soll sich schließlich in der Ensemblesituation entfalten und musikalisch produktiv werden.

Das "Freie Musizieren" ist offen für alle Instrumente. Es wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, alle üblichen Bandinstrumente (Gitarre, Schlagzeug, Mikrophon, usw...) auszutesten und selbst (ohne große Vorgaben zur Haltung und wie es "richtig" gehen soll) zu erkunden. Dabei ist die Veranstaltung offen für jeden, es gibt also keine feste Teilnehmerliste. Im Verlauf der Stunde versucht der Dozent die Ideen der Kinder aufzufassen und mit den anderen zusammen kleine Arrangements zu erarbeiten. Wenn von den Kindern keine konkreten musikalischen Impulse kommen, werden vom Dozenten aus Impulse gesetzt, welche die Kinder zum Mitmachen animieren sollen. Dabei ist der Leitgedanke aber immer, dass die Stunde inhaltlich-kreativ nicht so sehr vom Dozenten sondern viel mehr von den Kindern aus gesteuert wird. 
 
  • ab 1. Schuljahr
  • jeweils eine Schulklasse

Beim Klassenmusizieren macht eine ganze Schulklasse gemeinsam Musik. Das können selbstgeschriebene Songs, Beat-Box-Grooves und experimentelle Klangimprovisationen ebenso sein wie szenisch realisierte Stücke. Neben dem Spiel auf elementaren Klangerzeugern und Instrumenten bilden der Umgang mit der Stimme, sowie Bewegung, Improvisation, Hören von Musik und Visualisierung von Musik zentrale Erfahrungs- und Lernfelder des Klassenmusizierens. Der kulturelle Hintergrund der jeweiligen Kinder kann ebenso wie ihre individuellen Vorlieben und Wünsche in das Klassenmusizieren einbezogen werden. In regelmäßigen Abständen werden die erarbeiteten Stücke einem Publikum präsentiert. Das Klassenmusizieren findet wöchentlich statt. Elementare Klangerzeuger sowie Instrumente können nach Absprache durch die Jazzhausschule gestellt werden.

  • 1. – 4. Schuljahr
  • 8 Teilnehmer

bildungstraeger03Die Bandmitglieder singen und spielen "groovende" Songs. Dabei werden nach und nach die "klassischen Bandinstrumente" – Schlagzeug, Keyboard / Klavier, Gitarre, Bass – eingeführt und jedes Kind hat Gelegenheit, auf jedem der genannten Instrumente elementare Spieltechniken zu erlernen. Dies geschieht zunächst noch mehr oder weniger spielerisch in Verbindung mit Bewegung und darstellendem Spiel. Die Kinder erarbeiten sich ein Repertoire an Liedern, Evergreens aus Rock, Pop und Jazz. Dabei sind Kreativität und Phantasie gefragt: Die Kinder improvisieren Musik und entwickeln eigene Stücke.

  • ab 2. Schuljahr
  • 8 - 12 Teilnehmer

In einem ganzheitlichen Ansatz werden in den Youngster-Instrumental- Gruppen der Erwerb von Instrumentaltechnik und die Gestaltung von Musik in der Gruppenarbeit zusammengeführt. In einer Youngster- Instrumental-Gruppe spielen alle Kinder ein Instrument aus der gleichen Instrumenten-Gruppe (z.B. Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Streichinstrumente). Neben dem Instrumentalspiel bilden der Umgang mit der Stimme, sowie Bewegung, Improvisation, Hören von Musik und Visualisierung von Musik zentrale Erfahrungs- und Lernfelder. Musik von Anfang an, Entwicklung kultureller und sozialer Kompetenzen sind charakteristische Merkmale dieser Arbeit. Jedem Kind wird ein Leihinstrument zur Verfügung gestellt.

  • ab 1. Schuljahr
  • Einzelunterricht oder 2er-/3er-Gruppe

Die Dozenten der Jazzhausschule bieten eine grundlegende, langfristig angelegte Instrumental- und Gesangsausbildung. Dabei stellen sie sich auf die Interessen und Wünsche ihrer Schüler ein und fördern sie entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten und Begabungen. Grundsätzlich ist der Unterricht für alle Instrumente möglich.

  • alle Schuljahre
  • Klassenstärke

Die stilistische Spannbreite der Vokal-Gruppen der Offenen Jazz Haus Schule reicht von Pop, Jazz und Rocksongs bis hin zum experimentellen Umgang mit der Stimme. Unter dem Motto ‚Lieder bauen Brücken’ kann die Arbeit auch interkulturell gestaltet sein. Die Sänger/innen werden darin unterstützt, Musik und Texte auch selbst zu gestalten, Bewegung und Darstellung, Bodypercussion oder auch Instrumente in die künstlerische Gestaltung zu integrieren.

  • ab 3. Schuljahr
  • halbe Klassenstärke

Unterstützt von einem Dozenten der Jazzhausschule experimentieren die Teilnehmer mit Stimme, Sprache und Groove: Sie texten und rappen ihre eigenen Songs. Ein Beatboxer produziert den Schlagzeug- und Bass- Groove eines HipHop-Songs ausschließlich mit seiner Stimme. Die Schüler/innen lernen diese Technik spielerisch kennen und erfinden ihren eigenen Groove. Bei Interesse werden die Songs mit einfachen Mittel produziert, und die Teilnehmer können „ihren“ Song auf CD mit nach Hause nehmen.

  • alle Schuljahre
  • Klassenstärke

HipHop und Breakdance sind mehr als nur „coole“ Trends. Diese Tanzstile stellen nicht nur hohe Anforderungen an Koordination und Rhythmusgefühl der Tänzer, sondern sie fordern und fördern auch ihre Kreativität. Die Arbeit beinhaltet Techniktraining sowie Erarbeitung von Choreographien und Entwicklung eigener Bewegungsabläufe.