Workshops für Erwachsene

Unsere Workshops richten sich sowohl an professionelle Musiker und Musikpädagogen als auch an ambitionierte Amateure, die sich in speziellen Bereichen der musikalischen Praxis weiterbilden wollen.

Unsere Dozenten sind in ihrem jeweiligen Bereich professionell tätig und verfügen über eine reichhaltige und langjährige Berufserfahrung. Die Workshops finden in der Eigelsteintorburg statt. Ermäßigte Gebühren werden Studenten und Teilnehmern der Offenen Jazz Haus Schule gewährt.

ACHTUNG GEÄNDERTE TERMINE FÜR KURS III und IV!!!

KURS III "Rhythmus, Notenwerte & Takt" (16.11.) - Teilnahme auch OHNE VORKENNTNISSE aus Modul I und II möglich

 

Ein Zugang zur Musiktheorie über Stimme und Ohr


Töne, Intervalle, Melodien, Akkorde, Rhythmus
Ab 6 Teilnehmer

Zahlreiche Sänger und ebenfalls Instrumentalisten machen Musik völlig unmittelbar, d.h. ganz ohne theoretische Kenntnisse und ohne Noten. Das ist völlig in Ordnung so! Viele möchten jedoch ihr intuitives Singen bzw. Spielen und das Hören von Musik mit Hintergrundwissen unterfüttern. Sie wissen aber nicht, wo sie ansetzen sollen oder sie trauen sich nicht heran ans Töne lesen und aufschreiben.

Ziel ist es, zum Ende des ersten Workshopmoduls diese Hürde genommen zu haben und damit eine Voraussetzung zu schaffen, um weitere Schritte gehen zu können. Weiter geht es mit Intervallen: Wie erkenne ich den Abstand zweier Tön zueinander? Wie kann ich sie singen, benennen und aufschreiben?

Die Akkorde folgen: Was ist Dur, was Moll und wie erkenne ich die Tongeschlechter? Klingt ein Dreiklang heller oder dunkler als der andere? Kommt ein weiterer Ton dazu, so werden es Vierklänge.

Mit Hilfe der Intervalle ist es einfach, Akkorde zu erkennen und das Gehörte auf Papier zu bringen. Oder auch umgekehrt: einen notierten Akkord in gesungene Töne umzusetzen.

Die Anwendung folgt auf den Fuß: Wir denken uns eine kurze einfache Melodie aus und finden passende Akkorde dazu. Dabei helfen uns die verschiedenen Tonleitern. Sie geben uns Anhaltspunkte, welche Akkorde zu welchen Tönen passen.

Rhythmen begegnen uns täglich überall. Das Rattern der Straßenbahn, Schritte, Herzklopfen, Sprache, Klingeltöne…Aber wie notiert man Rhythmen? Was sind Notenwerte, was bedeutet Metrum und was ist ein Takt? Wie kann ich selber einen Rhythmus erkennen oder erfinden und dann aufschreiben?

Den Anfang machen einfache Stücke wie Volkslieder oder kurze Popsongs, deren Rhythmus wir aufschreiben. Danach denken wir uns selber Rhythmen aus, singen, klatschen und notieren sie.

Anhand von Hörbeispielen erfahrt Ihr, wie man Taktarten erkennt und woran man z.B. den Unterschied zwischen einem 3/4 Takt oder einem 6/8 Takt erkennt. Auch die Frage, was typisch für bestimmte Musikstile wie z.B. Rock oder Jazz ist, klärt sich beim Singen und Anhören der Stücke.

Der ganze Körper kommt zum Einsatz, wir verteilen verschiedene Rhythmen auf die Füße und Hände, und singen dazu. Am Ende des Workshops habt Ihr das Handwerkszeug, um das Gespielte und Gehörte zu Papier zu bringen.

Zu allen Themen singen wir Beispiele, so dass auch das Gehör trainiert wird. Wir beginnen mit Übungen, mit einfachen Beispielen, kleine Melodiestücke »vom Blatt« zu singen, also die aufgeschriebenen Töne ohne Hilfe eines anderen Instrumentes singen zu können. Genauso funktioniert es auch mit Intervallen, Dreiklängen und Vierklängen.

Die vier Einheiten/Kurse bauen aufeinander auf (ACHTUNG GEÄNDERTE TERMINE FÜR KURS III und IV)

Sa 2.2.19      Modul 1:      Töne, Noten, Intervalle

Sa 6.4.19      Modul 2:      Intervalle und Dreiklänge

Sa 16.11.19    Modul 3:      Rhythmus, Notenwerte, Takt

Sa 07.12.19   Modul 4:      Praxisteil: Melodien schreiben mit Tonhöhe, Rhythmus und Akkorden

 

Leitung Elke Reiff
Termin

Sa 2.2. / 6.4. / 16.11. / 07.12

11:00 - 17:00

Gebühr 80 € [erm. 65 €] pro Termin

 

Dein Schlüssel zu Ausdruck und Gefühl

  • ab 6 Teilnehmer

Der übliche Weg, das eigene Spiel zu verbessern läuft über Technik und das Ausmerzen von Fehlern. Der Weg zu Gefühl und Ausdruck führt über die Beschäftigung mit ALLEN Elementen der Musik. Falsche / richtige Noten und Technik sind nämlich nur zwei dieser Elemente. Andere, wie Phrasieren oder Raum / Nicht-Spielen, sind uns zwar bekannt, werden aber durch die verbreitete Übungspraxis kaum berührt. Und dann sind da noch die Elemente die wir zumeist »gar nicht auf dem Schirm haben « – und die daher einen ungehobenen Schatz für ein ausdrucksvolles und facettenreiches Spiel bergen.

Im Workshop wird praxisbezogen mit allen zehn Elementen Bekanntschaft gemacht, wobei auch die vertrauten vermutlich in einem neuen Licht erlebt werden.

* nach dem Ausnahmebassisten Victor Wooten

Leitung Kerstin Körte
Termin

Sa/So 30./31.03.2019
11:00 - 17:00

Gebühr 90 € [erm. 80 €] 

 

6 – 12 Teilnehmer

In diesem Kurs geht es um den Einstieg in die Notation mit dem Computer. Ein Rechner/Notebook mit der Sibelius Software ist für die Teilnahme notwendig.
Aus dem Inhalt:
- Partitur erstellen
- Noten erstellen mit der Computertastatur und dem Keyboard
- Noten verschieben und kopieren
- Instrumente zur Partitur hinzufügen
- Akkordsymbole
- Artikulation und Dynamik
- Schlagzeug-Notation
- Ausdruck von Partitur und Einzelstimmen
- Exportieren von Notendateien als PDF und als Audio-File
- Shortcuts

 

Zielgruppe

Instrumental- und Gesangspädagogen, Musikpädagogen, Musikstudenten, Musiker

Leitung Lutz Ewel
Termin

Sa. 18.05.2019

10:00 – 17:00

Ort Eigelsteintorburg
Gebühr 80 € [ermäßigt 70 €]
Anmeldeschluss 30.04.2019
Anzahl der Teilnehmer  6-12

 

Lutz Ewel studiere Komposition und Arrangement am Conservatorium Maastricht (NL), er hat umfangreiche Lehrerfahrung an verschiedenen Musikschulen in den Bereichen Klavier, Chor- und Vocalgroup-Leitung, ist Sänger in diversen Vokalgruppen und gibt Kurse und Einzelunterricht in Sibelius-Notationssoftware Handhabung für Einsteiger und Fortgeschrittene Nähere Informationen unter www.lutzewel.de

  • ab Teilnehmer 5

 

Der Kurs richtet sich an alle, die daran interessiert sind, ihre rhythmische Kompetenz bzw. Artikulation weiterzuentwickeln. Es geht um rhythmische Illusionen, um Polyrhythmik, um mitunter verblüffende Entdeckungen.
Wir brauchen für diesen Workshop keine Instrumente, sondern nur Hände zum Klatschen, unsere Stimme und ein Metronom. Eine mögliche Fragestellung wäre: wie kann ich mich im 5/4 Takt zurechtfinden, wie orientieren, wenn ich beispielsweise Vierteltriolen dazu spiele und die dann wieder in Vierergruppen zerlege? Dies und noch vieles mehr werden wir uns näher anschauen und Ziel des Workshops ist es natürlich, die eigene Phrasierung um viele neue spannende Ideen anzureichern.

Beispiele auf YouTube: Dividing a beat Polyrhythm Tutorial (3 über 5, 4 über 5)

Leitung Harald Ingenhag
Zeit

Sa 07.09.2019
11:00 - 14:30 

Gebühr 90 € [erm. 80 €] 

 

  • ab 7 Teilnehmer

Dieser Workshop dreht sich hauptsächlich um das 'Wie', also beispielsweise die Frage 'Wie übe ich effektiv?' oder auch 'Wie improvisiert man?'.
Wir werden versuchen ganz allgemein den Spaß am Üben und Spielen zu entdecken, und ganz konkret und praktisch (!) zusammen spielen und üben. Wir werden verschiedene Übungskonzepte kennen lernen, Erfahrungen im Umgang mit Dingen wie Lampenfieber austauschen und über Begriffe wie "Achtsamkeit" und "Gelassenheit" im Zusammenhang mit Spielen und Üben diskutieren. Natürlich werden wir auch musikalsiches Material behandeln - also Tonleitern, Akkorde oder Rhythmen -, der Schwerpunkt wird auf der Beantwortung der Frage 'Wie mache ich damit Musik?' liegen.
Wir werden also gemeinsam üben, spielen und philosophieren!
Ansprechen möchte ich mit diesem Workshop jeden, der (oder natürlich die...) neue Denkanstöße für sein (ihr) Üben braucht oder auch das Gefühl hat, trotz der Übung nicht besser zu werden. Der musikalische Schwerpunkt liegt beim Jazz, beziehungsweise der Improvisation, die besprochenen Ideen lassen sich aber auch auf andere Bereiche übertragen.

Der Gitarrist Frank Schultz hat als konzertierender Musiker mit diversen Musikerkollegen, wie Marc Withfield oder Don Braden, die Bühne geteilt. Außerdem ist er als Komponist, Workshop-Dozent und Autor von Fachartikeln für die Zeitschrift 'Gitarre & Bass' tätig.

Leitung Frank Schultz
Termin

Sa/So 7./8.9.2019

10:00 – 17:00 inkl. Mittagspause

Gebühr 80 € [erm. 70 €] 

 

für Trommler, Instrumentalisten und Sänger

Seit über 40 Jahren spielt Raimund Engelhardt Tabla mit Musikern aus aller Welt. Indische Rhythmik ist eine wunderbare Methode, die Architektur des Rhythmus zu realisieren und zu erlernen. Bei seinen Workshops geht es um das kreative Entdecken von rhythmischen Traditionen mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Rhythmussprache, Improvisationskonzepte, Mathematik, Polyrhythmus und praktische Ideen wie du deine persönliche Musik mit diesem Wissen bereichern kannst. Eine Reise mit 40 Rhythmen um die Welt.

 

Leitung Raimund Engelhardt
Termin

Sa/So 2./3.11.2019
11:00 - 17:00

Gebühr 90 € [erm. 80 €] 

 

Dieser Kurs vermittelt, wie sich aus dem harmonischen Verlauf eines Standards das Tonmaterial für die Improvisation ableiten lässt. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Jazzharmonielehre wird diese Technik dann mit den Teilnehmern anhand konkreter Beispiele geübt. 

Dieser Kurs versteht sich vorbereitend zu »Jazzharmonielehre in der Praxis«, kann aber auch einzeln besucht werden.

Leitung Hendrik Soll
Zeit

Sa/So  23./24.11.2019

11:00 – 16:00

Gebühr 90 € [erm. 80 €]

Das Tonmaterial für die Improvisation aus dem harmonischen Verlauf eines Standards abzuleiten – wie es im Workshop Jazzharmonielehre »Basics« vermittelt wird – ist ein erster Schritt zur Improvisation. Sich mit dem gewonnenen Tonmaterial am Instrument vertraut zu machen und es in der Improvisation spontan, gekonnt, angstfrei und stilistisch passend anwenden zu können, heißt, zahlreiche weitere Schritte auf einem spannenden und vielgestaltigen Weg zu gehen.

In diesem Kurs haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, diesen Weg am Beispiel einfacher Standards am eigenen Instrument zu beschreiten. Wer sich in der Jazzharmonielehre nicht ausreichend sattelfest fühlt oder seinen Kenntnisstand noch einmal auffrischen möchte, dem sei der Kurs Jazzharmonielehre »Basics« als Vorbereitung empfohlen.

Leitung Hendrik Soll
Termin Sa/So 7./8.12.2019
11:00 – 16:00
Gebühr 90 € [erm. 80 €]

 

Zum »täglich Brot« vieler unserer Dozenten gehört der regelmäßige und professionelle Umgang mit Musiksoftware unterschiedlichster Art. Ob auf PC oder Mac, im Homestudio oder in professioneller Studioumgebung, wir bieten Ihnen den passenden Dozenten zu Ihren Fragen. Da der Wissensstand und die Fragen gerade in diesem Bereich sehr unterschiedlich sind, werden Dauer und Inhalt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt – von der Einführung in gängige Music-Software wie »Cubase«, »Logic«, »Wave-Lab«, »Ableton« über computergestütztes Komponieren, Arrangieren und Produzieren von Musik bis hin zur Beratung bezüglich Homerecording-Equipment oder den Aufbau eines Musikstudios. Dieser Kurs wird als Einzelunterricht oder in kleinen Gruppen angeboten.

Termin nach Absprache

Unsere erfahrenen Dozenten bieten ein professionelles und speziell auf die jeweilige Band zugeschnittenes Coaching an. Dabei geben sie Anregungen und Hilfestellungen zu Themen wie: Performance, Arrangement, Komposition, Harmonielehre, Recording, Marketing, Booking, elektronische Medien, Equipment u.a. Nach intensiver Vorbesprechung werden wir ein individuelles Coaching für die Bedürfnisse der Band entwickeln. Nach einer Analyse der Bandsituation werden mögliche Schwachstellen aufgezeigt, Ziele formuliert und Handlungsvorschläge erarbeitet. Inhaltlich decken unsere Dozenten nahezu alle denkbaren Musikstile ab: Von Klezmer bis Heavy Metal, von Top 40 bis Jazztrio, von Worldmusic bis Blasmusik oder vom Gitarren/Gesangs- Duo bis zur Big Band.

Leitung, Termin, Ort nach Vereinbarung
Kosten: in Absprache