Chaos-Orchester Kopernikusstraße Modul II

Projektbeschreibung

Dozenten

Kooperationspartner

Projektleitung

Kontakt

Förderer

Projektbeschreibung

Nachdem das erste Modul "Chaos-Orchester Kopernikusstraße I" erfolgreich vor den Sommerferien zu Ende gegangen ist, sind wir im September ins Folgeprojekt gestartet. Die DozentInnen besuchen weiterhin wöchentlich die GGS Kopernikusstraße und musizieren dort gemeinsam mit den Kindern der Vorbereitungs- und Flüchtlingsklassen. Neben den regelmäßig wöchentlich stattfindenden Einheiten besuchen sie wie im ersten Modul einige Male das Barrierefreie Stadtteilorchester Buchheim, das seit einigen Jahren ganz in der Nähe der GGS Kopernikusstraße probt. So wird den Teilnehmenden eine Möglichkeit zum Musikmachen auch über das Projekt hinaus eröffnet. Auch die Familien der Teilnehmenden werden eingeladen mitzukommen und mitzumusizieren. Die Flüchtlingskinder der GGS Kopernikusstraße wohnen zum Großteil in der Flüchtlingsunterkunft An den Gelenkbogenhallen, die nur wenige Bahnhaltestellen vom SOB-Probeort im "Treffer" entfernt ist.

Musikalische Arbeit:
Musik ist die einzige Sprache derer es wirklich bedarf! Jeder kann sofort mitmachen, sich kreativ einbringen und das Gespielte klangästhetisch erleben. Geräuschhafte Expression mischt und wechselt sich ab mit groovebasierten Patterns, welche als solistische Improvisationsgrundlage dienen. Hieraus werden wiederum Melodien extrahiert, die spontan harmonisiert, kontrastiert, textiert  und fortgesponnen werden. Gespielt wird auf verschiedenen Percussioninstrumenten (Schlagzeug, Handtrommeln, Djemben, Metallophon), akustischen Gitarren, Violinen, Cello, Kontrabass, Trompete, Saxophon, Querflöte, E-Gitarre und E-Bass sowie a capella durch Body-/Mouthpercussion.

Geleitet wird die Improvisation von den Dirigenten, aber auch die Teilnehmenden selbst werden zum Dirigieren angeleitet. Der improvisatorische Prozess findet in ständiger Wechselwirkung zwischen Dirigat und Ensemble sowie innerhalb des Ensembles statt, wodurch - ohne dass Langeweile aufkommt - problemlos 15 Minuten durchgehend improvisiert werden kann. Die Tutti-Phasen werden komplettiert durch wechselnde Kleinbesetzungen, in denen Material differenziert ausgearbeitet wird, um anschließend wieder im großen Ensemble zu musizieren.

Die GGS Kopernikusstraße stellt zwei nebeneinander liegende Räume zur Verfügung, sodass neben den Tutti-Phasen immer wieder in Kleingruppen gearbeitet werden kann. Am Ende des Projekts ist eine Aufführung geplant, die einen Querschnitt des gemeinsamen kreativen Prozesses zeigen soll. Was genau passiert, kann jetzt noch nicht klar sein - und diese Offenheit ist auch die besondere Qualität, die dieses Projekt auszeichnet!

 
Dozenten

Philipp Keck, Achim Tang, Mercedes Afonso

Kooperationspartner

 Wohnheim Kopernikusstraße (Träger: Deutsches Rotes Kreuz)

 GGS Kopernikusstraße

Projektleitung

 Wiebke Schumann

Kontakt

Wiebke Schumann

0221-130 565 20

wiebke.schumann(at)jazzhausschule.de

Förderer

LKJNRWe.V. rgb

in Kooperation mit:

LAG Logo 4c mit Text


Förderer

ministerium-nrw