Workshops für Erwachsene

Unsere Workshops richten sich sowohl an professionelle Musiker und Musikpädagogen als auch an ambitionierte Amateure, die sich in speziellen Bereichen der musikalischen Praxis weiterbilden wollen.

Unsere Dozenten sind in ihrem jeweiligen Bereich professionell tätig und verfügen über eine reichhaltige und langjährige Berufserfahrung. Die Workshops finden in der Eigelsteintorburg statt. Ermäßigte Gebühren werden Studenten und Teilnehmern der Offenen Jazz Haus Schule gewährt.

  • ab 9 Teilnehmer

Das einzige Instrument, das wir in diesem Workshop brauchen, ist der Körper – als Percussioninstrument und Stimmerzeuger.
Living Loops fördert die Koordination: Ziel ist es, zu singen und gleichzeitig dazu Bodypercussion zu spielen.
Die zwei Dozenten starten mit Stimmtraining und Grooveübungen jedoch zunächst getrennt voneinander. Aus der Kombination von beiden entstehen Loops: kurze rhythmische und melodische Motive, die jeder einfach und ohne Vorkenntnisse schnell im Ohr hat. Aus diesen Groovebausteinen entwickeln die Teilnehmer im Laufe des Workshops komplette Stücke mit rhythmischen Variationen und mehrstimmigem Gesang.
Diese Bausteine für ein grooviges Stück kann jeder Teilnehmer leicht mit in andere Gruppen nehmen: Chöre, Bands, Schulklassen.... Und das Instrument dazu hat man immer dabei!

 

Leitung Elke Reiff / Harald Ingenhag
Zeit Sa  24.6.2017
11:00 – 17:00
Gebühr 85 € [erm. 70 €]

 

  • ab 6 Teilnehmer


Ab 6 Teilnehmer
Raus aus dem Alltag, rein in die Musik! Wir singen zusammen, ohne Noten, ohne Stress, mit Spaß und Leichtigkeit. Wir erforschen unsere Stimmen, lernen neue Techniken und Sounds kennen, schreiben und arrangieren gemeinsam Songs und grooven uns aufeinander ein. Wir „fuchsen“ uns in die Feinheiten des zusammen Klingens ein, mit Raum fürs Wahrnehmen und Reflektieren.
In dieser Gruppe kann man sich stimmlich und musikalisch entwickeln, wobei die Freude an der Musik stets im Vordergrund steht.

Leitung Sonja Mross
Zeit Sa/So  4./5.3.2017
11:00 – 16:00
Gebühr 70 € [erm. 60 €]

 

  • 4 - 8 Teilnehmer


Nicht nur auf Hawaii und in der Südsee erfreut sich die Ukulele großer Beliebtheit. Sie ist kompakt, hochtransportabel und der ideale „Liedbegleiter“ am Strand, am Lagerfeuer oder auch im Klassenraum. Unterschätzen oder gar als Kinderinstrument titulieren, sollten wirdas Instrument auf keinen Fall. Es gibt ausgezeichnete Solisten und wahre Virtuosen auf der Ukulele!.
Bei diesem Einsteigerworkshop soll es jedoch zunächst um die Erarbeitung einfacher und häufig verwendeter Akkorde zur Liedbegleitung, sowie um die grundlegende Technik zum Melodiespiel gehen. Nach einigen Übungen, werden alsbald gemeinsam Stücke auf der Ukulele gespielt. Vorkenntnisse am Instrument werden nicht vorausgesetzt, auch nicht die Kenntnis der Notenschrift. Ein eigenes Instrument sollte möglichst mitgebracht werden (Sopran-, Konzert- oder Tenorukulele).
Teilnehmer, die noch kein entsprechendes Instrument besitzen, können über das Büro der Jazzhausschule Anschaffungstipps erhalten. Der Preisrahmen für ein sinnvolles Instrument reicht von ca. €50 - €300,-

Leitung Sebastian Ellerich
Zeit Sa/So  1./2.4.2017
11:00 – 12:30
Gebühr 45 € [erm. 35 €]

 

  • ab 10 Teilnehmer

Fetzige Gospels und gefühlvolle Gospelballaden berühren mit ihrer Energie, ihrer Musik und ihren Texten. Neben „Modern Gospels“ und „Traditionals“ werden auch Stücke aus der afrikanischen Tradition gesungen. Stimmbildung mit Groove- und Vocalimpropattern runden den Workshop ab.

Teilnehmen kann jeder Gospelinteressierte selbst ohne sängerische Vorkenntnisse und Notenkenntnis.

Leitung Thomas Frerichs
Termin 23.9. 11:00 – 17:00 Uhr
24.9. 15:00 – 18:00 Uhr
Gebühr 70 € [erm. 60 €] pro Termin

Leitung Thomas Frerichs
Zeit Sa 23.9.2017 11:00 – 17:00
So 24.9.2017 15:00 - 18:00 
Gebühr 70 € [erm. 60 €]

 

  • 5 - 10 Teilnehmer

Die elektrische Gitarre ist noch keine hundert Jahre alt und gehört trotzdem zu den prägensten Instrumenten der Populären Musik. Blues, Jazz, Rock: In all diesen Stilen mischt sie fröhlich mit und trägt wie kein anderes Instrument zum Klang dieser Musikstile bei. Dabei sind die Überschneidungen dieser Genres sehr groß, die Grenzen fließend.
Beim Workshop wird im spannenden Grenzgebiet von Blues, Jazz, Rock, Surfmusik und experimentellen Sounds geforscht. Gitarrist und Workshop Dozent Tobias Hoffmann, WDR Jazzpreisträger 2016 und ECHO Jazz Preisträger 2015 hat sich über die letzten Jahre als musikalischer Grenzgänger einen Namen gemacht und versteht es sich gekonnt zwischen den Musikstilen zu positionieren.
Dabei geht es, ausgehend von klassischen Blues Elementen, im Einzelnen um Skalen, Akkorde und Rhythmen, aber auch um Sound, Ton und Experimente. Ein Abschnitt des Workshops wird sich speziell um Effektgeräte und klassische Gitarrensounds drehen.
Der Workshop richtet sich an Gitarristen mit soliden Kenntnissen der Bluesgitarre, die daran interessiert sind ihren Stil mit Einflüssen aus Jazz, Surf und Ideen aus der freien Improvisation aufzupeppen. Dabei erklärt Tobias seine eigenen Ansichten zum Thema, nimmt aber auch Bezug auf Gitarrenhelden wie Robben Ford, John Scofield, Marc Ribot, Larry Carlton oder Michael Landau.

Leitung Tobias Hoffmann
Zeit Sa/So  1./2.4.2017
10:00 – 16:00
Gebühr 110 € [erm. 100 €]

 

  • 6 - 12 Teilnehmer


Im Zentrum dieses Workshops steht der peruanische Cajón, ein Instrument, das mit Paco de Lucia in den 70er Jahren nach Spanien kam. In den letzten Jahren ist der Flamenco-Cajon hierzulande omnipräsent, wird aber in seiner Original-Form und mit den dazugehörigen peruanischen Rhythmen eher selten gehört. Es geht also darum, die Wurzeln dieses äußerst vielseitigen und praktischen Instrumentes kennenzulernen.
Dieser Kurs richtet sich an Musiker mit und ohne Perkussionerfahrung und behandelt folgende Themen:
- Übungen zum Erlernen einer guten Technik (Klang, Lockerheit, Dynamik, Akzente etc.)
- Einführung in die afroperuanische Musik und Erlernen der Grund-Rhythmen der Cajón (Festejo, Zamacueca, Landó, Son de los Diablos)
- Einübung von Spielstücken für Cajon-Ensemble unter Einbeziehung von Cajita, Quijada, Small Percussion und Congas.

Laura Robles (Cajón, Batás, Congas, E-Bass)
Laura wurde 1981 in Swaziland, Süd-Afrika, geboren und wuchs in Lima/Peru auf. Schon in jungen Jahren hatte sie intensiven Zugang zur afro-peruanischen Musiktradition und gilt seit gut zehn Jahren in Peru nun selbst als eine der wichtigsten Spieler der Cajón, des zentralen Instruments der unter Einfluss von Westafrika-stämmigen Sklaven entstandenen Folklore.
Seit 2012 wohnt Laura in Berlin, wo sie seitdem u.a. mit Johannes Lauer, Joscha Oetz, Almut Kühne, Ahmed Soura, Uli Kempendorff, Greg Cohen, Simon Nabatov, Niels Klein, Pablo Held Trio, Wanja Slavin, Christian Weidner, Bodek Janke, MORF, DUS-TI, Berlin Art Orchestra zusammenarbeitete. Im Sommer 2012 gründete sie die Berliner Version ihrer "Astrocombo", welche 2014 den Studio-Preis der Stadt Berlin gewann.

Leitung Laura Robles
Zeit Sa/So  20./21.5.2017
11:00 – 17:00
Gebühr 100 € [erm. 90 €]

 

  • ab 10 Teilnehmer

Was ist besser als 1 Gitarrist? 2 Gitarristen. Und was ist besser als 2 Gitarristen? Ihr ahnt es schon. Der Kölner Gitarrist Tobias Hoffmann, WDR Jazzpreisträger 2016 und ECHO Jazz Preisträger 2015 und Dozent an der OJHS lädt ein zum großen E-Gitarren Orchester.
Dabei checken wir was alles geht mit so einer E-Gitarre und natürlich was man mit vielen E-Gitarren zusammen machen kann. So teilen wir das Orchester in verschiedene Sections, die dann harmonische, melodische, solistische, aber auch rhythmische Funktionen übernehmen können.
Es wird viel Improvisiert werden, teils ganz frei, aber auch nach Vorgaben wie Skalen, Rhythmen, Akkordfolgen. Dies sowohl von Solisten, als auch im Ensemble, so dass jeder Gitarrist hier gefordert ist, seinen Platz im E-Gitarren Orchester zu finden und auszufüllen.
Besonderes Augenmerk im E-Gitarren Orchester liegt natürlich darin eine Musik zu schaffen, die mit nur einer Gitarre nicht zu realisieren ist. Dabei werden vor allem die harmonischen Möglichkeiten als auch die klanglichen Möglichkeiten der E-Gitarre (Stichwort Verzerrung, Hall u.ä.) ausgeschöpft und wir versuchen gemeinsam wie eine riesige Übermenschliche E-Gitarre zu klingen.
Am Abschluss des Workshops gibt es eine Präsentation, bei der die Ergebnisse der Workshops aufgeführt werden. Der Workshop richtet sich an alle E-Gitarristen mit Grundlagenkenntnissen im Akkordspiel, leichten Melodienspiels und ersten kleinen Erfahrungen in der Improvisation (z.B. Pentatonik)

Leitung Tobias Hoffmann
Zeit Sa/So  18./19.11.2017
10:00 – 16:00
Gebühr 80 € [erm. 65 €]

 

  • ab 5 Teilnehmer

Die Mundharmonika bietet weit mehr Klang- und Einsatzmöglichkeiten als allgemein bekannt ist. Der Workshop bietet eine Einführung in das Spiel der diatonische Mundharmonika (Bluesharp). Vermittelt werden grundlegende Spieltechniken, z.B. Haltung, Ansatz, Atmung und Bending. Ziel ist es, die Teilnehmer zu befähigen, selbstständig und kreativ mit dem Instrument umzugehen. Für den Kurs wird eine diatonische Richtermundharmonika in C (z.B. Bluesharp, Proharp, Lee Oscar Major Diatonic) benötigt.

 

Leitung Eric Zeiler
Zeit

4 Termine freitags
22.9. / 29.9. / 6.10. / 13.10.2017
18:00 – 19:30

Gebühr 70 € [erm. 60 €]
  • 7 – 12 Teilnehmer

Anfängern und Fortgeschrittenen wird in diesem Workshop die Gelegenheit geboten, sich mit Unterstützung eines erfahrenen Profis intensiv mit Musik und mit ihrem Instrument auseinander zu setzen. Es werden u.a. Fragen zu unterschiedlichen Spieltechniken, ­Atmung und Ansatz sowie dem Setup allgemein behandelt. Auch für die individuellen Fragen und Bedürfnisse der TeilnehmerInnen wird dieser Workshop eine Plattform bieten. Außerdem wird an den zwei Tagen Musik entwickelt und geprobt, deren Focus sich auf die selbständige Formulierung von Klang, Intonation und Rhythmik richtet. Als Bläser selbst verantwortlich zu sein für Groove und Sound, Musik ohne »Unterstützung« einer Rhythmusgruppe präsentieren zu können, ist Ziel des Workshops.

Roger Hanschel gestaltet und komponiert seit über 20 Jahren als Mitglied und Komponist u.a. die Musik und musikalische Sprache der »Kölner Saxophon Mafia«. Er ist Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Leitung Roger Hanschel
Zeit

Sa/So 24./25.6.2017

Achtung Zusatztermin wegen hoher Nachfrage:

Sa/So 30.9./1.10.2017

11:00 – 16:00

Gebühr 90 € [erm. 80 €]