Workshops für Erwachsene

Unsere Workshops richten sich sowohl an professionelle Musiker und Musikpädagogen als auch an ambitionierte Amateure, die sich in speziellen Bereichen der musikalischen Praxis weiterbilden wollen.

Unsere Dozenten sind in ihrem jeweiligen Bereich professionell tätig und verfügen über eine reichhaltige und langjährige Berufserfahrung. Die Workshops finden in der Eigelsteintorburg statt. Ermäßigte Gebühren werden Studenten und Teilnehmern der Offenen Jazz Haus Schule gewährt.

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  • 6 – 12 Teilnehmer

Im Zentrum dieses Workshops steht der peruanische Cajón, ein Instrument, das mit Paco de Lucia in den 70er Jahren nach Spanien kam. In den letzten Jahren ist der Flamenco-Cajon hierzulande omnipräsent, wird aber in seiner Original-Form und mit den dazugehörigen peruanischen Rhythmen eher selten gehört. Es geht also darum, die Wurzeln dieses äußerst vielseitigen und praktischen Instrumentes kennenzulernen. 

Dieser Kurs richtet sich an Musiker mit und ohne Perkussionerfahrung und behandelt folgende Themen: 

- Übungen zum Erlernen einer guten Technik (Klang, Lockerheit, Dynamik, Akzente etc.) 

- Einführung in die afroperuanische Musik und Erlernen der Grund-Rhythmen der Cajón (Festejo, Zamacueca, Landó, Son de los Diablos)

- Einübung von Spielstücken für Cajon-Ensemble unter Einbeziehung von Cajita, Quijada, Small Percussion und Congas.

 

 

Leitung Laura Robles
Zeit

Sa/So  16./17.2.2019
Sa/So 21./22.9.2019
11:00 – 14:00

Gebühr 70 € [erm. 60 €]
je Workshopwochenende

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Laura Robles (Cajón, Batás, Congas, E-Bass)

Laura wurde 1981 in Swaziland, Süd-Afrika, geboren und wuchs in Lima/Peru auf. Schon in jungen Jahren hatte sie intensiven Zugang zur afro-peruanischen Musiktradition und gilt seit gut zehn Jahren in Peru nun selbst als eine der wichtigsten Spieler der Cajón, des zentralen Instruments der unter Einfluss von Westafrika-stämmigen Sklaven entstandenen Folklore.

Seit 2012 wohnt Laura in Berlin, wo sie seitdem u.a. mit Johannes Lauer, Joscha Oetz, Almut Kühne, Ahmed Soura, Uli Kempendorff, Greg Cohen, Simon Nabatov, Niels Klein, Pablo Held Trio, Wanja Slavin, Christian Weidner, Bodek Janke, MORF, DUS-TI, Berlin Art Orchestra zusammenarbeitete. Im Sommer 2012 gründete sie die Berliner Version ihrer "Astrocombo", welche 2014 den Studio-Preis der Stadt Berlin gewann.

ab 5 Teilnehmer

In den letzten Dekaden ist die Gitarre zunehmend zu einem zentralen Instrument im Jazz geworden. Gitarristen wie Jonathan Kreisberg, Gilad Hekselman, Lage Lund, Kurt Rosenwinkel und andere setzen mit ihrer Akkord-Arbeit und ihren herausragenden Improvisationen neue Maßstäbe, aufbauend auf die Jazztradition und den Innovationen und Sounds von Künstlern wie Pat Metheny oder John Abercrombie.
Alle Themen werden anhand eines oder zwei Standards – wie ‚Autumn Leaves‘ oder ‚Beautiful Love‘ – besprochen.

Am ersten Workshoptag (Samstag) geht es um das Solieren. Ausgehend von einigen ‚traditionellen‘ Herangehensweisen wird der Fokus auf Skalen, polyphone Improvisation, Spiel mit Intervallstrukturen, Polyrhythmik oder Outside-Spiel – natürlich am Instrument, aber auch verständlich erklärt - liegen. Es wird einige Beispiele in Form von ‚Licks‘ im Stile der erwähnten Gitarristen geben, und es werden Strategien besprochen, wie das neue Material geübt werden kann.

Am zweiten Workshoptag (Sonntag) liegt der Schwerpunkt auf Begleiten, Harmonie und Voicing. Auch hier werden die traditionelleren Klänge den Ausgangspunkt setzen, um dann Schritt für Schritt zu Themen wie Quart-Sounds, Cluster, Voicings, Voiceleading oder Selbstbegleitung zu kommen.

Leitung Frank Schultz
Termin

Sa/So 09./10.03.2019

10:00 - 16:00 (inkl. Mittagspause)

Gebühr 110 € [erm. 100 €]
  • 7 – 12 Teilnehmer

in diesem Workshop wird die Gelegenheit geboten, sich mit Unterstützung eines erfahrenen Profis intensiv mit Musik und mit ihrem Instrument auseinanderzusetzen.
Es werden u.a. Fragen zu unterschiedlichen Spieltechniken, Atmung und Ansatz sowie dem Setup allgemein behandelt. Auch für die individuellen Fragen und Bedürfnisse der TeilnehmerInnen wird dieser Workshop eine Plattform bieten. Außerdem wird an den zwei Tagen Musik entwickelt und geprobt, deren Fokus sich auf die selbstständige Formulierung von Klang, Intonation und Rhythmik richtet. Als Bläser selbst verantwortlich zu sein für Groove und Sound, Musik ohne »Unterstützung« einer Rhythmusgruppe präsentieren zu können, ist Ziel des Workshops.

 Roger Hanschel gestaltet und komponiert seit über 20 Jahren als Mitglied und Komponist u.a. die Musik und musikalische Sprache der »Kölner Saxophon Mafia«. Er ist Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Leitung Roger Hanschel
Termin

Sa/So 30./31.03.2019

11:00 – 16:00

Gebühr 110 € [erm. 100 €]
  • ab 9 Teilnehmer

Das einzige Instrument, das wir in diesem Workshop brauchen, ist der Körper – als Percussioninstrument und Stimmerzeuger.
Living Loops fördert die Koordination: Ziel ist es, zu singen und gleichzeitig dazu Bodypercussion zu spielen.
Die zwei Dozenten starten mit Stimmtraining und Grooveübungen jedoch zunächst getrennt voneinander. Aus der Kombination von beiden entstehen Loops: kurze rhythmische und melodische Motive, die jeder einfach und ohne Vorkenntnisse schnell im Ohr hat. Aus diesen Groovebausteinen entwickeln die Teilnehmer im Laufe des Workshops komplette Stücke mit rhythmischen Variationen und mehrstimmigem Gesang.
Diese Bausteine für ein grooviges Stück kann jeder Teilnehmer leicht mit in andere Gruppen nehmen: Chöre, Bands, Schulklassen.... Und das Instrument dazu hat man immer dabei!

 

Leitung Elke Reiff / Harald Ingenhag
Zeit Sa  24.03.2019
11:00 – 17:00
Gebühr 85 € [erm. 70 €]

 

  • 4 - 8 Teilnehmer

 

Nicht nur auf Hawaii und in der Südsee erfreut sich die Ukulele großer Beliebtheit. Sie ist kompakt, hochtransportabel und der ideale »Liedbegleiter« am Strand, am Lagerfeuer oder auch im Klassenraum. Unterschätzen oder gar als Kinderinstrument einstufen sollten wir das Instrument auf keinen Fall. Es gibt ausgezeichnete Solisten und wahre Virtuosen auf der Ukulele!

Bei diesem Einsteigerworkshop wird es um die Erarbeitung einfacher und häufig verwendeter Akkorde zur Liedbegleitung, sowie um die grundlegende Technik zum Melodiespiel gehen. Nach einigen Übungen werden alsbald gemeinsam Stücke auf der Ukulele gespielt. Vorkenntnisse am Instrument werden nicht vorausgesetzt, auch nicht die Kenntnis der Notenschrift. Ein eigenes Instrument sollte möglichst mitgebracht werden (Sopran-, Konzert- oder Tenorukulele).

Teilnehmer, die noch kein entsprechendes Instrument besitzen, können über das Büro der Jazzhausschule Anschaffungstipps erhalten. Der Preisrahmen reicht von ca. € 50 bis € 300.



Leitung Sebastian Ellerich
Termin

ZUSATZTERMIN
Sa/So 14./15.9.2019

Anfänger mit Vorkenntnissen: 10:00 – 12:00
Anfänger ohne Vorkenntnisse: 12:30 - 14:30

Gebühr 50 € [erm. 40 €] je Workshopwochenende

 

  • 5 - 10 Teilnehmer

Die elektrische Gitarre ist noch keine hundert Jahre alt und gehört trotzdem zu den prägensten Instrumenten der Populären Musik. Blues, Jazz, Rock: In all diesen Stilen mischt sie fröhlich mit und trägt wie kein anderes Instrument zum Klang dieser Musikstile bei. Dabei sind Überschneidungen dieser Genres groß, die Grenzen fließend.
Beim Workshop wird im spannenden Grenzgebiet von Blues, Jazz, Rock, Surfmusik und experimentellen Sounds geforscht. Gitarrist und Workshop Dozent Tobias Hoffmann, WDR Jazzpreisträger 2016 und ECHO Jazz Preisträger 2015 hat sich über die letzten Jahre als musikalischer Grenzgänger einen Namen gemacht und versteht es gekonnt, sich zwischen den Musikstilen zu positionieren.
Dabei geht es, ausgehend von klassischen Blues Elementen, im Einzelnen um Skalen, Akkorde und Rhythmen, aber auch um Sound, Ton und Experimente.
Ein Abschnitt des Workshops wird sich speziell um Effektgeräte und klassische Gitarrensounds drehen. Der Workshop richtet sich an Gitarristen mit soliden Kenntnissen der Bluesgitarre, die ihr Spiel und ihren Stil mit Einflüssen aus Jazz, Surf und Ideen aus der freien Improvisation bereichern und »aufpeppen« möchten. Dabei demonstriert und erläutert Tobias Hoffmann eigene Ansichten zum Thema, nimmt aber auch Bezug auf »Gitarrenhelden « und Altmeister des Instruments wie Robben Ford, John Scofield, Marc Ribot, Larry Carlton oder Michael Landau.

Leitung Tobias Hoffmann
Termin Sa/So 04./05.5.2019
10:00 - 16:00
Gebühr 110 € [erm. 100 €]

 

Der Bass nimmt in der jamaikanischen Popularmusik von Ska über Rocksteady, Reggae, Dub und Dancehall eine dominante, wenn nicht gar die wichtigste, Rolle ein. Dabei haben es die oftmals ‚simpel‘ anmutenden Basslines ganz schön in sich! So kann eine gelungene Bassline mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen: sie begleitet und gibt den rhythmischen und harmonischen Rahmen vor, gleichzeitig aber interagiert sie mit dem Gesang und bildet eine eigene, oft auf call-and-response (mit dem Gesang) basierende Melodie ab, die gemeinsam mit dem Schlagzeug diese so stilprägenden Riddims hervorbringt.

Bass- und Schlagzeuggespanne wie Robbie Shakespeare und Sly Dunbar, auch bekannt als die ‚Riddim Twins‘, werden nicht zuletzt aufgrund dieser Qualitäten von Musikern weltweit gebucht.

Aber keine Angst: Der Workshop beginnt von vorne. Einführend werden zunächst die Unterschiede o.g. Sub-Genres, einiger klassischer Riddims, sowie die Rollen der einzelnen Instrumente vorgestellt. Hierüber erklärt sich schließlich die Aufgabe des Bassisten in einer Reggae-Band, welches die Voraussetzung für das Erfinden, das ‚Komponieren‘ eigener Basslines ist, was in diesem Workshop zentral und praktisch umgesetzt werden soll.

Der Workshop richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene. Kenntnisse in Harmonielehre sind hilfreich, aber nicht notwendig.

 

Leitung Iván Carranza
Zeit So  02.6.2019
11:00 – 16:00 
Gebühr 50 € [erm. 40 €]

 

  • 6 – 12 Teilnehmer

In diesem Gesangsworkshop für Anfänger und Anfänger mit Vorkenntnissen (Noten lesen ist nicht erforderlich!) wird gesungen und zwar – so viel es geht…

…aber nicht ohne Konzept: zunächst werden gesangstechnische Grundlagen anhand von gemeinsamen Übungen erarbeitet. Das Hauptaugenmerk hierbei liegt auf korrektem Atem, tonaler Sicherheit, Phrasierung und Interpretation.
Die Erfahrung des eigenen Sounds und dessen Möglichkeiten in einem größeren Klangkörper werden schließlich in einfachen Vokalarrangements aber auch in freien Improvisationen in der Art von ‚Circlesongs‘ erarbeitet.

Am zweiten Tag haben die Teilnehmer – bei Bedarf (bitte bei Anmeldung angeben) – die Möglichkeit, zusätzlich zum Ensemble-Singen ein kurzes Personal-Coaching (Einzel-Einheit) vor der Gruppe zu erhalten: hier arbeiten wir jeweils an einem Stück Eurer Wahl. So ist Platz für individuelle Anliegen und alle lernen mit!

Leitung Sabeth Perez
Termin

Sa/So  22./23.6.2019
11:00 – 16:00

Gebühr 100 € [erm. 90 €]

  • 5-10 Teilnehmer

Gitarrist Tobias Hoffmann, WDR Jazzpreisträger 2016, ECHO Jazz Preisträger 2015, Dozent an der Musikhochschule Hannover und seit vielen Jahren Dozent an der Offenen Jazz Haus Schule begibt sich auf die Spuren der großen E-Gitarren Meister! Tobias Hoffmann selbst hat sich über die letzten Jahre einen Namen gemacht als musikalischer Grenzgänger zwischen Jazz, Blues und Surfmusik und als Experte für alle möglichen ursprünglichen Spielarten der elektrischen Gitarre.

Der erste Teil seiner neuen Workshop Reihe widmet sich der Blues-Gitarren Ikone Eric Clapton. Selber von Haus aus Eric Clapton affin (Tobias‘ Vater und Onkel sind leidenschaftliche Fans.) spielt die Musik des Engländers seit jeher ein große Rolle in Tobias Leben und hat ihn maßgeblich als Gitarrist beeinflusst.
Der Workshop widmet sich Claptons stilistischen Mitteln und beschäftigt sich mit seinen Songs und Sounds, seinen Licks und Tricks. Von seinen Anfängen bei John Mayall über Cream und Layla bis zum heutigen Tage. Dabei geht es nicht nur darum zu kopieren, sondern auch zu verstehen. Im Zuge dessen werden Eric Claptons eigene Einflüsse untersucht (Freddie King, B.B.King u.a.), als auch sein Einfluss auf die nächsten Generationen von Gitarristen.

Der Workshop richtet sich an Gitarristen mit soliden Kenntnissen der Bluesgitarre und mittlerer Improvisationserfahrung.  

Leitung Tobias Hoffmann
Zeit Sa/So  5./6.10.2019
10:00 – 16:00
Gebühr 100 € [erm. 90 €]

 

  • ab 5 Teilnehmer


Dies ist ein Workshop für alle Impro-Interessierten, die ein Streichinstrument spielen und auch gerne mal außerhalb vom klassischen Rahmen musizieren.
Es werden in der Gruppe unterschiedliche Improvisationskonzepte erarbeitet, welche insbesondere die streicherspeziefischen Qualitäten hervorheben. Das Entwickeln und Kennenlernen neuer Spieltechniken sowie das Konzeptionieren und ‚Basteln‘ eigener Streicherarrangements sind ebenso Bestandteil wie die Beschäftigung mit Phrasierung und Soloaufbau.

Streicher mit instrumentalen Grundkenntnissen mit und ohne Improvisationserfahrung sind willkommen.

Leitung Julia Brüssel
Zeit Sa/So  23./24.11.2019
10:00 – 14:00
Gebühr 80 € [erm. 65 €]

 

3 Räume – 3 Dozenten – 3 Trommelkulturen, die unterschiedlicher nicht sein können. Oder gibt es vielleicht doch Gemeinsamkeiten zwischen westafrikanischer, lateinamerikanischer und indischer Trommelmusik? Dieser Frage können Trommelinteressierte mit und ohne Vorkenntnisse an zwei Tagen in der Eigelsteintorburg nachgehen und sich auf eine perkussive Weltreise begeben. In den jeweils 90-minütigen Impulsworkshops an zwei Tagen geht es um die jeweils typischen Spieltechniken und Rhythmen, die am Sonntag, dem 27.10. in einem Abschlusskonzert zusammengeführt und präsentiert werden.

Leitung

Raimund Engelhardt (Indien)
Andreas Molino (Latin)
Donald Holtermanns (Afrika)

Termin

Sa/So  26./27.10.2019
10:00 - 11:30 - indische Percussion
12:00 - 13:30 - Latin Percussion
14:00 - 15:30 - Afro Percussion

Gebühr 100 € [erm. 90 €]

 

  • ab 5 Teilnehmer

Die Mundharmonika bietet weit mehr Klang- und Einsatzmöglichkeiten als allgemein bekannt ist. Der Workshop bietet eine Einführung in das Spiel der diatonische Mundharmonika (Bluesharp). Vermittelt werden grundlegende Spieltechniken, z.B. Haltung, Ansatz, Atmung und Bending. Ziel ist es, die Teilnehmer zu befähigen, selbstständig und kreativ mit dem Instrument umzugehen. Für den Kurs wird eine diatonische Richtermundharmonika in C (z.B. Bluesharp, Proharp, Lee Oscar Major Diatonic) benötigt.

 

Leitung Eric Zeiler
Zeit

4 Termine freitags
20.9. / 27.9. / 4.10. / 11.10.2019 
18:00 – 19:30

Gebühr 70 € [erm. 60 €]