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Wie klingt der Orient?

  • ab 6 Teilnehmer

Die klassische arabische Musik ist den meisten »westlichen« Ohren keineswegs vertraut. KomponistInnen und InterpretInnen des Abendlandes begeistern sich zumeist für die Musik, die sie kennen, die westliche Musik: sie durchdringen die Architektur der Musik, lesen in den harmonischen Spannungsbögen, gewinnen Bedeutung aus der Dramaturgie.
Für Hörer der arabisch-klassischen Musik ist es aber »Tarab« (arab. برط ) eine unübersetzbare Bezeichnung für den Genuss orientalischer Musik, für das Spüren ihrer Offenheit, Weite und des scheinbar endlosen Fließens.
Was sind also die Elemente, aus denen sich die klassische arabische Musik aufbaut, und die schließlich zum »Tarab« führen, und was unterscheidet sie von der westlichen Musik?

Diesen Elementen wollen wir uns in dem Workshop nähern und theoretisch und praktisch ein Gefühl dafür bekommen, um schließlich einen Zugang zu dieser doch so anderen Musik zu finden. In diesem Workshop wird orientalische Musik nicht nur theoretisch gelernt, sondern auch gespielt. Wir wollen westliche und orientalische Musikelemente wie Rhythmik, Melodik, Skalen und vor allem Improvisation für Instrumente und Gesangsstimmen kombinieren. Dadurch kristallisieren sich die Unterschiede aber auch die Gemeinsamkeiten der westlichen und arabischen Musik heraus. Für Laien und professionelle MusikerInnen mit oder ohne Notenkenntnisse.

Leitung Saad Thamir
Termin

Sa/So  1./2.6.2019

11:00 – 15:00

Gebühr 80 € [erm. 70 €]