Vocal Break

Vocal-Break

• ab 5 Teilnehmer


Mittendrin: Die "VocalBreak"Kurze vokale Klassenmusiziereinheiten – nicht nur im Musikunterricht

Wie lassen sich kurze ritualisierte Einheiten vokaler Warm-ups, Stimmbildungs-, Gehör- und Vocationsübungen- und spiele voraussetzungsoffen und dennoch aufbauend gestalten? Wie steht es bei solchen Ritualen um Motivation, Individualität und Selbstbestimmung von Schülerinnen und Schülern? Wie können diese Einheiten integriert werden in den Musikunterricht - aber möglicherweise auch in den Unterricht anderer Fächer?
Die “VocalBreak” ist eine kurze musikpraktische Einheit von ca. 10-12 Minuten, die in jedem Fachunterricht der allgemein bildenden Schule stattfinden kann. Sie wurde als Modellbaustein im Kontext des Projektes “Eine (Musik)Schule für alle” an der Projektschule Gesamtschule Köln Mülheim entwickelt und eingerichtet. Das Format kann sowohl im außermusikalischen Fachunterricht - also als eine Pause vom regulären Unterricht – als auch integriert in den Musikunterricht angeboten werden.
Mithilfe von Stimme und Körper gestalten die SuS Musik, improvisieren, hören und analysieren Musik. Ein schneller (2-minütiger) Wechsel verschiedener Zugangsweisen und Aufgabenstellungen versucht unterschiedlichen Lerntypen und heterogenen musikalischen Voraussetzungen Rechnung zu tragen.
In der Fortbildung werden exemplarisch kurze vokale Klassenmusiziereinheiten im Format der „VocalBreak“ ausprobiert, konzipiert und vor dem Hintergrund der aufgeworfenen Fragen reflektiert.

 

Zielgruppe Musiklehrende, Musikstudierende,
Chorleitende, Musikerinnen und Musiker
Leitung Stephanie Buyken
Termin

Fr. 08.11.2019

10:00 – 13:00

Ort Eigelsteintorburg
Gebühr 50 € [ermäßigt 35 €]
Anmeldeschluss 16.10.2019
Anzahl der Teilnehmer  ab 5 TN

 

Die Blockflötistin und Sopranistin Stephanie Buyken wurde 1979 in Kamp-Lintfort geboren. Von 1998 bis 2003 absolvierte sie ein Studium der Germanistik und Schulmusik (Hauptfach Gesang bei Nathalie Usselmann- Kock) in Köln, woran sich ein Blockflötenstudium bei Ursula Schmidt-Laukamp (Köln) anschloss, das sie 2004 mit Diplom beendete. Sie nahm an diversen Meisterkursen, unter anderem bei Dorothee Oberlinger, teil. Als Solistin konzertierte sie mit verschiedenen Orchestern (u. a. Bachs 4. Brandenburgisches Konzert und Konzerte von Antonio Vivaldi). Ihre weitere künstlerische Gesangsausbildung erhielt sie von 2004 bis 2006 bei Barbara Schlick (Wuppertal), vertieft durch Studien in Paris bei Isabelle Guillaud und derzeit bei Michaela Krämer (Düsseldorf). Auch als Sopranistin entfaltet sie eine rege Konzerttätigkeit. Dabei hat sie sich ein breites Repertoire erarbeitet, dessen Schwerpunkte in den Bereichen Oratorium (Bach: Weihnachts-Oratorium, Johannes-Passion, h-moll- Messe, Magnificat; Vivaldi: Gloria; Händel: Alexander- Fest), Lied und Kammermusik liegen.