Pädagogischer Diskurs: Weißsein und Farbenblindheit - Die Relevanz der Haut

Weißsein und Farbenblindheit - Die Relevanz der Haut
• 12-22 Teilnehmende

„Weiße Menschen sind es gewohnt, sich als Mensch zu identifizieren und Weißsein unsichtbar zu machen. Aber es gibt keine machtvollere Position, als sich nur als Menschen zu sehen und die Norm zu bestimmen.“ (Grada Kolomba) Kein Mensch kann bestimmen, in welche Haut er*/sie*/es* hineingeboren wird. Aber jeder Mensch kann sich dafür entscheiden, sich damit reflektiert auseinanderzusetzen und sich solidarisch mit anderen zu zeigen. Das Wissen um Critical Whiteness, Empowerment und die Möglichkeit der Solidarität wird in diesem Workshop durch verschiedene Methoden vermittelt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit Privilegien - und die daraus mögliche Handlungsoptionen für eine solidarische Gesellschaft.
Was bedeutet diese Auseinandersetzung und diese Möglichkeiten für Aktivitäten von Musikern, Künstlern und Musikpädagogen im Rahmen von musikalisch kulturellen Bildungsangeboten?

 

Zielgruppe Sänger*innen, Musiklehrende, Musikstudierende,
Chorleitende
Leitung Elizaveta Khan, Integrationshaus e.V.
Termin

Fr. 15.02.2019

09:00 – 13:00

Ort Eigelsteintorburg
Gebühr 70 € [ermäßigt 55 €]
Anmeldeschluss 01.02.2019
Anzahl der Teilnehmer  12 - 22

 

Elizaveta Khan (Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin) ist Gründerin und Leiterin der Migranteneinrichtung Integrationshaus e.V. und Vorstandsmitglied der Stiftung KalkGestalten. Sie ist in verschiedenen Arbeitskreisen und Netzwerken zu den Themen Rassismus-Kritik, Empowerment, Demokratielernen und Solidarität aktiv und engagiert sich ehrenamtlich in verschiedenen Bürger*in-Beteiligungsprozessen.
www.inhaus.org