GEMA & Urheberrecht - Grundlagen für Instrumentallehrer und Musiker

Stephan Benn

GEMA & Urheberrecht - Grundlagen für Instrumentallehrer und Musiker

Unter welchen Bedingungen darf ich Noten im Unterricht verwenden? Darf ich Stücke raushören, aufschreiben und diese von meinen Schülern / Teilnehmern bei Konzerten aufführen lassen? Darf ich bekannte und beliebte Songs einfach so für meine Band, mein Vokal-Ensemble oder meinen Chor arrangieren? Dürfen Songs in der Bandarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit einem neuen Text versehen werden?


Die musikalische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aber auch mit Erwachsenen im Einzel- oder Bandunterricht erfordert Kreativität, individuell abgestimmtes Material und richtet sich oft nach den Wünschen der Teilnehmer. Doch wo fangen die rechtlichen Grauzonen an? Was ist nach den Maßgaben der GEMA und des Urheberrechts noch erlaubt beim Arrangieren, Bearbeiten, Heraushören und Vervielfältigen von Songs und Noten? Was gilt für Aufführungen im schulischen, semiöffentlichen und öffentlichen Rahmen?


Diese Fortbildung verschafft einen kurzen und prägnanten Überblick über die wichtigsten Grundlagen des Urheberrechts und der GEMA und beantwortet individuelle Fragen aus Situationen, die jeder Instrumental-, Gesangs- oder Banddozent schon mehrfach erlebt hat. Sie soll dabei auf (oft nicht direkt sichtbare) Fallstricke aufmerksam machen, die schnell zu einer Abmahnung oder Klage führen könnten, um die Arbeit als Instrumental- oder Gesangspädagoge sicherer und transparenter zu gestalten.

Zielgruppe Instrumental- und Gesangspädagogen, Studenten, Musiker
Leitung Stephan Benn
Termin Sa., 06.05.2017
10:00 – 14:00 (inkl. Mittagspause)
Ort Eigelstein Torburg
Gebühr 60 € [ermäßigt 50 €]
Anmeldeschluss 09.04.2017
Anzahl der Teilnehmer  12 - 30

Stephan Benn beschäftigt sich in seiner Kanzlei bereits seit 2000 vorrangig mit Fragen des Urheberrechts und berät Mandanten aus dem Bereich der Kreativwirtschaft. Er war selbst als Musikverleger und Labelbetreiber aktiv, kennt daher viele Probleme und Herausforderungen der Branche aus eigener Erfahrung. Als Justiziar und Vorstand des Verbandes der unabhängigen Musikunternehmen (VUT) war er zwischen 1999 und 2012 tätig. Er lehrte u.a. am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie an der Universität Paderborn.