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Pädagogischer Diskurs - Buchpräsentation: Kultur der Schule - Schule der Kultur

Vorankündigung:

Herbst 2019
Termin und Ort werden im Frühjahr angekündigt

Pädagogischer Diskurs:

Kultur der Schule / Schule der Kultur

Buchpräsentation & Vorträge zu kultureller Bildung in der Schule

mit Thomas Gläßer (Offene Jazz Haus Schule), Prof. Dr. Ulas Aktas (Kuunstakademie Düsseldorf), Prof. Dr. Franz Krönig (TH Köln)

In Zeiten von steigendem Lern- und Leistungsdruck und wachsender sozialer Ungleichheit wird kultureller Schulentwicklung und kulturell-ästhetischer Bildung häufig zugetraut, einen substantiellen Beitrag zu grundlegenden Bildungsprozessen von der ‘ganzheitlichen Subjektwerdung‘ bis zur Förderung ‘kultureller Teilhabe‘ zu leisten. Dass allein durch eine „kulturellere“ Bildung nicht drängende gesellschaftliche Herausforderungen, wie Arbeitslosigkeit, Armut und Depression, bewältigt werden können, ist offensichtlich. Mit den Fragen nach musikalisch-kultureller Bildung in der Schule sind deswegen auch die allgemeinen Rahmenbedingung von Kindheit ins Auge zu fassen und aus einer erweiterten Perspektive zu fragen, wie für gelingende Bedingungen des Aufwachsens aller Kinder gesorgt werden kann.

Im Herbst 2019 präsentieren die beiden Herausgeber Thomas Gläßer und Ulas Aktas zusammen mit Fanz Krönig den Band zur Tagung „Kultur der Schule / Schule der Kultur“, die diesen Fragen im Frühjahr 2016 im Dialog von Theorie und Praxis und den Schwerpunkten kulturelle Shculentwicklung, Inklusion und Unterricht und Sellbstbestimmung nachging. In Vorträgen fassen sie wichtige Ergebnisse, Erkenntnisse und Fragen zum Thema kulturelle Bildung in der Schule zusammen.

Der Band, der u.a. Beiträge von Max Fuchs, Heike Deckert-Peaceman, Winfried Köppler, Andrea Platte, Matthias Schlothfeldt, Thorsten Neubert, Gläßer, Aktas und Krönig versammelt, setzt dabei an der Frage an, welchen Beitrag eine im Sinne einer ‚Bildung als Erfahrung‘ (Meyer-Drawe) verstandene kulturelle Schulentwicklung zu den Entwicklungsfeldern der Grundschule leisten kann. Er beschreibt, welche Herausforderungen sich kulturell-ästhetischer Bildung in der Grundschule in Hinsicht auf Schule als Erfahrungsraum, der Implementierung von Elementen von Selbstbestimmung im Unterricht und den Fragen zur Inklusion stellen und welche Möglichkeiten durch ästhetische Ansätze eröffnet werden können.

Zielgruppe: Musikpädagogen, Akteure kultureller Bildung, Lehrer*innen, Schuleiter*innen,

Thomas Gläßer lebt und arbeitet als Musiker und freier Kurator in Köln und Berlin. Er konzipiert und koordiniert die modellhaften Schulentwicklungsprojekte „Grundschule mit Musikprofil Improvisierte und Neue Musik“ und „KlangKörper“ der Offenen Jazz Haus Schule.